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Freunde des Zittauer Theaters starten Spendenaktion für Geländer

Die Freunde des Zittauer Theaters werben ab sofort um Spenden für ein Geländer.
„Unsere Gesellschaft wird älter. Um älteren Menschen einen Besuch im Gerhart-Hauptmann-Theater am Standort Zittau einfacher zu machen, wollen wir vor dem Theater ein Geländer installieren. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.“, so die Verlautbarung aus den Reihen des Vorstandes.

Die Möglichkeit zu Spenden besteht über die  größte Online-Spendenplattform Deutschlands „betterplace“. Die Plattform ist über die Homepage des Vereins www.Theaterfreunde-zittau.de erreichbar. Außerdem kann direkt auf das Vereinskonto mit dem Verwendungszweck „Geländer“ eine Unterstützung überwiesen werden. Eine Spendenquittung, die steuerlich absetzbar ist, kann der gemeinnützige Verein ausstellen.

Die Bankverbindung: Freunde des Zittauer Theaters e.V., Iban: DE38850501003000115527

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Theaterfreunde unterstützen „Fatima“

Der Verein „Freunde des Zittauer Theaters“ unterstützt die neue Produktion des Theaterjugendclubs „Fatima“. Das habe jetzt der Vorstand des Theatervereins beschlossen, wie Schatzmeister Jens Hentschel-Thöricht informiert. Demnach geben die Theaterfreunde 2 000 Euro zu den Regiekosten und weitere 800 Euro zu den Produktionskosten dazu. „Eines der Hauptanliegen ist die Förderung der Theaterjugend und die Heranführung junger Menschen zum Theater“, heißt es vonseiten des Vereinsvorstandes.
Bereits im vergangenen Jahr haben die Theaterfreunde das Stück „Krabat“ mit einer größeren Summe unterstützt. „Krabat“ wurde ebenso wie „Fatima“ von Patricia Hachtel inszeniert. Bei beiden Stücken handelt es sich um eine Koproduktion von Theaterjugendclub und Schauspielensemble. In „Fatima“ stehen zwei Schauspielerinnen gemeinsam mit den Jugendlichen auf der Bühne – Maria Weber ist eine Lehrerin und Kerstin Slawek die Mutter der Titelfigur. Erstmals übernehmen auch zwei junge Flüchtlinge aus Afghanistan Rollen in einem Stück des Zittauer Theaters.
Das Schauspiel für Jugendliche ab 14 Jahre feiert an diesem Freitag, um 19.30 Uhr, seine Premiere im Gerhart-Hauptmann-Theater. Weitere Vorstellungen sind Ende März geplant.

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Die Olsenbande auf der Bautzner Ortenburg – wir sind am 1. Juli dabei

Schon länger bastelt der Verein wieder an einer Ausfahrt, nachdem die letzte nach Chemnitz ein voller Erfolg war. Nun haben wir uns für einen Besuch in Bautzen entschieden. Wir wollen gemeinsam mit vielen „Freunden des Zittauer Theaters“ am 1. Juli 2017 das neue „Olsenbanden“-Theaterstück auf der Bautzner Ortenburg sehen. Die Vorstellung beginnt 19:30 Uhr. Ein Reisebus kostet ca. 6 Euro / Mitfahrer (bei einer Auslastung mit 50 Personen) und die Karte kostet 19 Euro / Person. Es ergibt sich also ein Gesamtpreis von 25 Euro und ihr erhaltet dafür ein tolles Theatererlebnis, eine Ausfahrt mit Theaterfreunden und noch viel mehr.
Wir organisieren die Karten sowie die gemeinsame Anreise. Wer mitfahren möchte, meldet sich bis zum 5. April 2017 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
bei Jens Hentschel-Thöricht Tel.: 03583 586017

Eine kleine Einstimmung: Bam-Bam-Bambam-Bam ! - Diese Melodie wird im Sommer wieder zum Bautzener Gassenhauer.
Nach dem großen Erfolg der Olsenbande beim 21. Bautzener Theatersommer kehren Egon, Benny, Kjeld, Yvonne und all die anderen in diesem Jahr noch einmal auf die Ortenburg zurück, um neue Pläne zu machen, die Benny wie immer „Mächtig gewaltig!“ findet. Intendant Lutz Hillmann bedient sich auch für diese Bühnenfassung wieder aus dem Reservoir aller Olsenbandenfilme und greift auf die wunderbare DEFA-Synchronfassung der Dialoge zurück. Lassen Sie sich also überraschen, welche Abenteuer die drei sympathischen Kleinkriminellen diesmal erleben und ob sie letztendlich den Millionencoup erfolgreich an Land ziehen, denn meist pfuschen ihnen ja das dumme Schwein und Bang Johansen dazwischen und Egon landet wieder im Knast, wo er natürlich bis zur Entlassung einen neuen Plan schmiedet ....

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»Internationale Theaterkooperation J-O-Ś im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien«

Noch immer waren Kunst und Kultur geeignet, Brücken über Grenzen und Kulturräume hinweg zu schlagen und Menschen zu verbinden. So blicken auch die Theater im Dreiländereck auf eine lange Geschichte der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zurück, in der jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen wird. Mit der kürzlich bewilligten Förderung, die primär auf den Austausch und die Zusammenarbeit der Schauspielsparten zielt, will das Gerhart-Hauptmann-Theater gemeinsam mit dem tschechischen Kooperationspartner, dem Divadlo F. X. Šaldy Liberec, in den Jahren von 2016 bis 2019 vielfältige Projektaktivitäten realisieren. Auch der polnische Partner, das Teatr im. Cypriana Kamila Norwida aus Jelenia Góra ist weiterhin Teil der Initiative J-O-Ś (gesprochen JOSCH), die ihren Namen den Initialen der drei markanten Berge des Dreiländerecks Ještěd (Jeschken) - Oybin - Śnieżka (Schneekoppe) verdankt.
Die Zusammenarbeit ist in einer Vereinbarungserklärung zur Langzeitkooperation gefestigt. Das entsprechende Kommuniqué wurde jüngst in Liberec erneuert. Damit bietet sich den Theatern die Möglichkeit, das bestehende Konzept, das auf dem Austausch literarischer Werke und der Begegnung der Menschen in der Grenzregion beruht, zu verfeinern.
Das J-O-Ś findet voraussichtlich vom 17. bis 21. Mai 2017 statt.

Gewinnspiel: Wann und wo genau wurde die Vereinbarungserklärung für die Internationale Theaterkooperation J-O-S unterschrieben? Und wie heißen die tschechischen und polnischen Kooperationspartner genau?
Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir zwei Theaterpässe für das J-O-S.
Einsendeschluss ist der 31. März 2017.

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Brief an Oberbürgermeister und Stadträte der Stadt Zittau zum geplanten Einstieg der Stadt Zittau in die Gerhart-Hauptmann-Theater GmbH

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates der großen Kreisstadt Zittau,

wir wissen, dass Sie sich für den Erhalt des Zittauer Standortes der „Gerhart - Hauptmann - Theater - Görlitz - Zittau“ GmbH engagieren. Dafür danken wir Ihnen sehr.

Die Expertengruppe „Städtebaulicher Denkmalschutz" - unterstellt dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) - hat nach einem Besuch in Zittau erklärt, dass diese Stadt optimale Voraussetzungen für Wachstum und Zuzug hat.  Als wichtige Bestandteile dafür wurden u. a. die Hochschule Zittau-Görlitz, die innovativen mittelständischen Unternehmen, das Museum der Kategorie A, die Lage am Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien , die historischen Innenstadt und enge Anbindung an das Zittauer Gebirge UND das Zittauer Theater benannt.

Im Jahr 2018 läuft bekannterweise der Haustarif-Vertrag am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau aus. Das Ergebnis ist derzeit völlig offen. Unabhängig davon ist trotz Erhöhung der Gelder für den Kulturraum durch den Freistaat Sachsen der Etat durch steigende Betriebskosten weiterhin sehr knapp bemessen.

Um dauerhaft den Zittauer Theaterstandort mit eigenem Ensemble sichern zu können, bedarf es seitens unserer Stadt, ebenso wie in der Stadt Görlitz, eine starke Lobby.

Wir, der Vorstand der Freunde des Zittauer Theaters, wenden uns in großer Sorge an Sie.

Wir befürchten, dass der Landkreis Görlitz und die Stadt Görlitz als derzeit alleinigerGesellschafter an der Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH die Schauspielsparte am Zittauer Standort zurückentwickelt, dass unser Theater als Spielstätte mittelfristig geschlossen wird.

Wir Freunde des Zittauer Theaters sind in der Überzeugung vereint, dass Theaterkunst  in ihrer ganzen Dimension und Vielfalt unverzichtbar zu unserem Leben gehört.
Wir sind der Überzeugung, dass das Theater ein wesentlicher Teil der musischen und humanistischen Bildung ist. Insofern ist das Zittauer Theater auch wesentlicher Standortfaktor der Region, d.h. die Wirtschaftsprosperität sowie Kultur- und Theateraktivität bedingen sich gegenseitig.

Auch dient dieses wundervolle Freizeitangebot der Erholung, gerade Angestellte nutzen dieses, sowie der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Prozessen.

Wir wissen, dass Sie im Rahmen der Haushaltsdiskussion viele Aspekte beachten müssen.

Wir möchten Sie ermutigen, eine Entscheidung für den Einstieg der Stadt Zittau als Gesellschafter zu treffen.

Denken Sie dabei bitte auch an die mehr als 60.000 Zuschauer im vergangenen Jahr in Zittau, an die 60 Mitarbeiter und 20 Auszubildende.

Wir appellieren an Sie, stimmen Sie für den Einstieg der Stadt Zittau als Gesellschafter in die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH.

Wir brauchen unser Theater – unser Theater braucht uns!