ein Weihnachtsgruß

Liebes Ensemble, liebe Mitarbeiter des GHT,

nun ist es klar: das Theaterjahr 2021 bleibt leider pandemiebedingt erneut unvollendet. Die schönen Gewohnheiten, sich mit der Familie am Weihnachtsmärchen zu erfreuen und sich beim Weihnachtskonzert auf das Fest einzustimmen, müssen wieder der häuslichen Einsamkeit am TV-Gerät, CD-Player und bestenfalls dem familiären Gesang weichen.  Die Gemeinschaft mit unserem Theater fehlt uns Zittauer Theaterfreunden sehr. Die aktuelle Situation in Sachsen und im Kreis verlangen allen wieder Vernunft und Einsicht in die Notwendigkeit der Kontaktreduktion ab. Diese Adventzeit und die kommende Jahreswende sind nicht nur Zeiten des Rückzugs und der Besinnlichkeit, sie sind von Sorgen vieler Menschen, Unternehmen und Vereine belastet. Wir Theaterfreunde sorgen uns – auch um unser Theater. Weichenstellungen für die Entwicklung der Theaterlandschaft im Kulturraum, für den Bestand und die Finanzierung unseres Gerhart-Hauptmann-Theaters stehen an.  Wie kann die Zukunft mit den Folgen der Pandemie in allen Bereichen aussehen?

Umso mehr sind wir dem Zittauer Schauspielensemble dankbar für die im Rahmen des Möglichen geleistete theaterpädagogische Arbeit in den Schulen. Wenn auch die Märchenlesungen den geplanten Besuch im Theater nicht ersetzen können, bringen sie Abwechslung und Freude in den Pandemie-Alltag der Kinder. Kultur ist lebenswichtig!

Der Vorstand der „Freunde des Zittauer Theaters“ (e.V.)  wünscht allen Angehörigen des GHT in dieser schwierigen Zeit vor allem Gesundheit und Widerstandskraft. Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest sowie ein gutes Jahr 2022!

Lockdown für Kultur in Sachsen

Liebe Theaterfreunde,

ich muss mich revidieren. Vor wenigen Tagen äußerte ich noch meine Zuversicht, dass man mit „2G plus-Regeln“ die Theater und Kulturstätten offenhalten wird. Bei Einhaltung aller Regeln und entsprechender Vorsicht sollte unser Gerhart-Hauptmann-Theater die Advents- und Weihnachtszeit wieder mit dem Weihnachtskonzert, einem Märchen und anderen Highlights bereichern können. Doch am letzten Wochenende wurde klar: Die Sächsische Landesregierung hat unter Nutzung der Möglichkeiten des nur noch wenige Tage geltenden Infektionsschutzgesetzes die Reißleine gezogen und harte Maßnahmen in einer Corona-Notfallverordnung beschlossen. Die Schließung von Kultur-, Sport- und Beherbergungsbetrieben schon ab Montag hatte ich so nicht erwartet. Sachsen geht damit weiter als die Festlegungen in Bayern und anderen Bundesländern mit ähnlicher Lage. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 12. Dezember. Die Theater und Museen schreiben das auf ihren Webseiten. Aber wird ab 13. 12. alles anders, werden die Kultureinrichtungen wieder öffnen dürfen? Die neuen gesetzlichen Regelungen des Bundes geben den Ländern und dem Bund weniger Möglichkeiten. Jedoch wird von vielen Landesvätern eine Überarbeitung des gerade beschlossenen Gesetzes schon gefordert und ist wohl absehbar. Alles offen also!

So groß die Sehnsucht einerseits nach den kulturellen Angeboten ist, so beängstigend ist aber auch die Situation in der 4. Welle der Corona-Pandemie – gerade in Sachsen. Die Infektionszahlen steigen weiter ungebremst, die Krankenhäuser sind am Limit. Bald können keine Patienten – ob mit Covid oder Herzinfarkt – mehr aufgenommen werden.  Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Wie geht man damit um? Ich persönlich denke, eine Reduzierung der Kontakte in allen möglichen Bereichen ist tatsächlich erforderlich. Auch Geimpfte können infiziert werden und das Virus weitergeben. Auf der völlig sicheren Seite ist auch mit 2 G niemand. Mehr Sicherheit herstellen mit Impfen, Boostern und Testen ist das Gebot. Schnelle Erfolge bringt dies aber nicht, so dass die Kontaktreduzierung in der ernsten Lage das beste Instrument ist.

Man kann bedauern, dass es wieder die Kultur zuerst trifft und sie der Politik in der Krise am meisten verzichtbar erscheint. Dem ist ja gewiss nicht so. Gerade wir Theaterfreunde setzen uns beständig dafür ein, die kulturelle Bildung besonders an die Jugend heran zu tragen und den Menschen jedes Alters mit kulturellen Erlebnissen neue Horizonte zu öffnen und Freude zu bringen. Man kann sich also nur wünschen, dass die Theater und Konzerthäuser bald wieder öffnen! Zugleich muss ich zur Kenntnis nehmen, dass die Impfrate unter den Künstlern und Mitarbeitern z.B. an der Semperoper gering ist, Vorstellungen wegen Infektionen abgesagt werden mussten und das Haus – wie auch das Staatsschauspiel – schon vorzeitig selbst schlossen (siehe SZ vom 23.11.21). Wie soll man das werten? Ich denke so: Kulturbetriebe sind ein Teil der Gesellschaft und spiegeln alle Facetten wider, ebenso wie die Polizei, die Ämter, die Unternehmen… Wir alle müssen die Last der Pandemie tragen und durch Handeln zu ihrer Bekämpfung beitragen. Niemand ist nur ein „Opfer“ der politischen Maßnahmen, sondern zugleich auch ein Mitverursacher. So muss jeder an seinem Platz, ob im Beruf, in der Familie, im Freundeskreis und in der Freizeit für die Eindämmung der Corona-Pandemie sorgen. Sonst gehen wir auch im nächsten Jahr – nach einem hoffentlich schönen Sommer – wieder in einer neuen Welle unter!

Das meint Ihre

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Freunde des Zittauer Theaters haben erneut Herz für Kinder

Am 18. November 2021 besuchen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Seifhennersdorf die Vorstellung des diesjährigen Weihnachtsmärchens „Dornröschen“.

Um diese sehenswerten Uraufführung nach dem Märchen der Brüder Grimm von Johannes Zametzer mit dem Bus zu erreichen, fragte Schulleiterin Anja Brugger die Freunde des Zittauer Theaters um eine Unterstützung an.

Kurzfristig beschloss der Vorstand der Zittauer Theaterfreunde eine finanzielle Unterstützung in Höhe des Eigenanteils der Schüler, insgesamt 238 Euro. Der Scheck wurde vor Abfahrt der Schülerschaft zum Weihnachtsmärchen am 18. November vom Schatzmeister des Vereins Herrn Jens Hentschel-Thöricht an Frau Thiemann von der Grundschule Seifhennersdorf übergeben.  

Mit der finanziellen Unterstützung wird den Kindern ein Besuch im Zittauer Theater ermöglicht. „Gern unterstützten wir die Grundschule Seifhennersdorf mit dieser Spende. Wir sind der Überzeugung, dass Kultur bildet und Freude bereitet“, so Jens Hentschel-Thöricht von den Zittauer Theaterfreunden.

Schulleiterin Frau Brugger ergänzt: Im Namen der Kinder sage ich „Danke“ für diese Unterstützung. Ich freue mich, dass damit ein Wunsch der Kinder erfüllt werden kann. Mit dieser Hilfe erhalten alle Kinder die Möglichkeit, den Zauber eines Theaterbesuchs zu genießen.

“Deja-vu“?

Liebe Theaterfreunde,

vor Kurzem habe ich über den erfolgreichen Start des Gerhart-Hauptmann-Theaters in die Spielzeit berichtet und zum Besuch unseres Theaters an beiden Standorten ermuntert. Und nun hat uns Corona wieder fest im Griff. Erleben wir ein “Deja-vu“?
Ein geschlossenes Theater gibt es derzeit nicht. Entsprechend der epidemischen Lage hat die Landesregierung u.a. für die Kulturstätten die sogenannte 2-G – Regel verfügt. Geimpfte und Genesene können also mit ihren Nachweisen Zutritt finden und Kultur weiterhin genießen. Die anderen müssen draußen bleiben und werden für freie Plätze sorgen. So richtig entspannt genießen kann es mancher Geimpfter aber auch nicht, da eine Ansteckung trotzdem möglich ist. Vorsicht bleibt also angesagt. Das Tragen der Maske kann auch am Platz erfolgen, wie das Theater auf der Web-Seite mitteilt. Fakt ist, dass nun wohl einige bereits gekaufte Karten wieder zurückgegeben werden. Die Reihen im Theater werden sich lichten und die Einnahmen sinken.
Zuletzt sind auch wegen Krankheitsfällen im Ensemble Vorstellungen in Görlitz ausgefallen und zudem kam die Absage der Premiere und aller Vorstellungen von „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Sehr schade und kein gutes Signal. Ganz abgeschrieben ist die Inszenierung noch nicht, vielleicht gibt es später eine Chance…
Dennoch gibt es ein volles Programm für November und Dezember in beiden Häusern. Starke Herausforderungen stehen vor den Akteuren des Weihnachtsmärchens, das wieder fast 40-mal gespielt werden wird. Die Premiere von „Dornröschen“ war sehr erfolgreich. Patricia Hachtel sprang für die erkrankte Sabine Krug als Fee ein und rettete die Vorstellung. Nun heißt es für die Akteure durchzuhalten und vielen kleinen und großen Zuschauern bis zum 29. Dezember Freude bringen!

Am kommenden Wochenende hat die Tragikomödie „Offene Zweierbeziehung“ 2 Premieren im kleinen Studiotheater.
In knapp 2 Wochen beginnt schon die Adventzeit. Das Jahresende ist nicht mehr weit.

Für den Verein heißt es schon wieder zurück zu blicken auf ein schwieriges Jahr mit Höhen und Tiefen und voraus zu schauen auf das Jahr 2022, Pläne zu machen – bei aller Ungewissheit.

Davon berichte ich Ihnen später. Bleiben Sie gesund und genießen Sie mit Vorsicht das kulturelle Angebot des GHT.

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Und demnächst wieder einmal ins Theater

Liebe Theaterfreunde,

nun ist der Spielbetrieb im Gerhart-Hauptmann-Theater in vollem Gange. Etwas Hektik aber auch Aufbruchsstimmung aller Beteiligten ist in der Anfangsphase zu verspüren. Die ersten Premieren sind erfolgreich verlaufen und auch der Konzertbetrieb läuft planmäßig. Die Operette „Der liebe Augustin“ findet in Görlitz viel Anklang beim Publikum. Da sollte man nicht zu viel Wert auf die etwas durchwachsene Kritik von J. D. Schubert in der Sächsischen Zeitung legen. Selbst ansehen und urteilen ist angesagt. Der Geschmack und die Ansprüche sind verschieden und einem entspannten Abend steht in jedem Fall nichts im Wege. Die Inszenierung kommt noch ein paar Mal – auch am Silvestertag – in Görlitz auf die Bühne und steht im März im Zittauer Spielplan. Freuen wir uns drauf!  
Um beim Musikalischen zu bleiben: Am 13. November wird die Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Kurt Weill und Berthold Brecht endlich Premiere haben. Die letzte Inszenierung des ehemaligen Intendanten Klaus Arauner wird vier Mal aufgeführt und nicht nach Zittau kommen. Für Fans dieses immer noch aktuellen Werkes lohnt sich dann der Weg nach Görlitz bestimmt.

In Zittau hatte am letzten Wochenende „Slapstick“ Premiere. Im Publikum fanden sich neben den Zittauer Premierenabonnenten auch der Autor Wieland Schwanebeck und viele Angehörige und Freunde des Autors, des Regisseurs und des Bühnenbildners. Die Leitungsriege des Theaters aus Görlitz und Zittau war anwesend, so dass ich die neue Verbundenheit des Gerhart-Hauptmann-Theaters spüren konnte. Das Stück über die Begegnung von Charlie Chaplin und Orson Welles und die Hintergründe zur Entstehung des Films „Monsieur Verdoux“ nimmt nach einigen Längen im ersten Teil nach der Pause Fahrt auf und wird unter der Regie des neuen Schauspieldirektors Ingo Putz dann auch dem Titel gerecht. Die vier Schauspieler werden vom umfänglichen Text und den Einlagen gefordert. Neben Tilo Werner, Philipp Scholz und Martha Pohla spielt der Gast Gen Seto den japanischen Diener von Chaplin. Am 5. November können neben dem Film über den Pariser Frauenmörder auch andere berühmte Filme der Protagonisten im Kronenkino in einer langen Kinonacht gesehen werden. Wir laden die Theaterfreunde herzlich ein, den Termin als „Stammtisch extra“ wahrzunehmen und so das Theaterstück cineastisch zu ergänzen.

Einige Tage zuvor hatte die Theaterserie „Selfies einer Utopie“ von Nicola Bremer unter seiner Leitung in Zittau Premiere. Die Spieler Sabine Krug, Paul-Antoine Nörpel und David Thomas Pawlak standen vor der Herausforderung, einen unbekannten Text zu lesen und nach Anweisungen des Autors, die er auf großen Pappen hochhielt, zu gestalten und schnell zu reagieren. Das führte zu äußerst komischen Situationen und die Akteure konnten ihrem Affen Zucker geben. Mal kräftig, mal weinerlich, dann wieder ängstlich, divenhaft oder gar singend wurden die Worte an die Zuschauer gebracht. Dabei nimmt der Text auch aktuell-politische und lokale Vorgänge auf und stellt ernste Fragen, die aber durch die Komik des Spiels gebrochen werden. Die Aufführung tags darauf in Görlitz war mit anderen Spielern (Maria Weber, Marc Schützenhofer und Fabian Quast) ebenso sehenswert. Jeder Abend ist ein Unikat und so nicht wiederholbar. Ein sehr gelungener Versuch der Theatergestaltung, der auch das zahlreiche junge Publikum sichtlich ansprach. Im Januar und im März gibt es wieder einen Teil. Vielleicht sind Sie dabei?

Nun steht einem Besuch zu den Vorstellungen in Zittau und Görlitz fast nichts mehr im Wege. Es beginnt der Vorverkauf für Dezember und Januar. Leider ist der Spielplan auf der Web-Seite des GHT für Dezember noch nicht vollständig. Er wird hoffentlich bald fertig und sichtbar sein. Natürlich ist die Pandemie nicht vorbei, die 3-G-Regel ist festgelegt sowie Maskenpflicht bis an den Platz. Die Säle sind wieder normal mit Sitzreihen hergerichtet, aber noch können nicht alle Plätze besetzt werden.

Ihre Dr. Bärbel Fliegel

Zum Ende der Saison 20/21

Liebe Theaterfreunde,

nun ist sie zu Ende – die ungewöhnliche Theatersaison 2020 /21 der GHT. Nach dem noch relativ normalen Start der Spielzeit im September und Oktober mit genehmigten Hygienekonzepten kam das lange Aus für die Theaterkunst durch die Schließung vom November 2020 bis Mai 2021. Erst mit dem Start des Sommertheatersaison konnten nach und nach wieder Theaterangebote gemacht und die Zuschauer langsam zurückgewonnen werden. Besonders erfreulich war, dass es ab Juli möglich war, die Spielstätten mit vielen Zuschauern zu füllen. So konnte das Publikum in Görlitz das Musical „Evita“ in einer corona-gerechten Inszenierung sehen. Im Zittauer Klosterhof gab es gleich mehrere Angebote: die Krimikomödie „Beute“ und den Monolog „Nippeljesus“, mit dem Marc Schützenhofer die Zuschauer fesselte. Zuletzt standen noch Vorstellungen auf der Waldbühne in Jonsdorf an, wo „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ mit viel Klamauk, den üblichen Kampfszenen und Pyrotechnikeinsatz Alt und Jung unterhielt. Ich hoffe, Sie waren beim Sommertheater wieder dabei.

Mein Fazit: Alles war durchaus sehenswert und brachte etwas Normalität für die Akteure und das Publikum zurück. Leider spielte der Wettergott in diesem Sommer nicht immer mit und auch vor krankheitsbedingen Ausfällen blieb das Ensemble nicht verschont. Man muss es dem kleinen Team aber lassen: es zeigte viel Einsatz, hielt auch bei Regen durch und holte kurzfristig als Ersatz auch Ausschnitte aus „Loriot“ auf die Bühne.

Der Sommer atmet aber auch Abschied. Drei bereits vorbereitete Inszenierungen wurden im Zittauer Haus noch auf der großen Bühne zur Premiere gebracht. Leider werden wir diese Stücke im Herbst nicht mehr zu sehen bekommen. Die neue Leitung übernimmt – anders als in Görlitz – außer dem Klassenzimmerstück nichts in die neue Spielzeit.  Die Schauspielintendantin Dorotty Szalma und der Generalintendant Klaus Arauner wurden offiziell verabschiedet. Auch wir Theaterfreunde haben ihnen Dank gesagt und Glück gewünscht. Vielleicht bleibt ihnen künftig etwas Zeit, in unserem Theaterbuch „Vorhang auf!“ zu stöbern, welches wir zum Abschied überreichten.

Nun steht der verdiente Urlaub für Künstler und Mitarbeiter an. Die Proben für die neue Saison haben unter der Leitung des neuen Schauspieldirektors Ingo Putz schon begonnen. Wir sind natürlich gespannt und drücken die Daumen für einen guten Start. Zunächst aber: Gute Erholung!

Liebe Theaterfreunde,

merken Sie sich bitte schon die wichtigen Termine in der 38. Kalenderwoche vor.
Am Mittwoch, dem 22. September 2021 ist unsere Jahresversammlung, für Sie die Einladung im letzten Mitgliederbrief erhalten haben. In einem festlichen Teil wollen wir dabei auch auf 30 Jahre Verein schauen und gemeinsam feiern. Bitte kommen Sie zahlreich!

Am 25. September können Sie sich in der Spielzeiteröffnungsgala auf die nächste Spielzeit einstimmen und sich ein Bild vom neuen Leitungsteam des GHT machen. Gleich am nächsten Tag ist nicht nur Bundestagswahl, sondern auch der Tag der offenen Tür im Zittauer Theater mit einem vielfältigen Programm und Einblicken hinter den Kulissen. Vielleicht ist für Sie aber auch der tiefere Einblick in das Görlitzer Haus bereits am 12.09.2021 interessant?

Wir freuen uns auf eine gute Spielzeit, die möglichst wenig von Corona beeinträchtigt wird.
Wir sehen uns in unserem Theater!

Ihre
Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Willkommen zum Theaterstammtisch

Am 27. Juni, um 15 Uhr, findet ein „Kaffeeklatsch“-Stammtisch des Zittauer Theatervereins mit Frau Angelika Wolfsdorf im Schiller-Forum, Schillerstraße 30, in Zittau statt. Der Eintritt ist frei. Vorstandsmitglied Jan Lange wird mit der Löbauerin über den Theaterbus, den sie seit fast 40 Jahren organisiert, und viele andere Theatererlebnisse sprechen. Das neue Theaterbuch „Vorhang auf – Episoden aus über 200 Jahren Zittauer Theatergeschichte“ kann im Anschluss käuflich erworben und vom Autor oder/und Frau Wolfsdorf signiert werden.
Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Haus auf der Schillerstraße. Bitte denken Sie aufgrund der Hygienemaßnahmen an Ihren Mund-Nasen-Schutz.

Und demnächst wieder einmal ins Theater… endlich

Liebe Zittauer Theaterfreunde,

heute gibt es unter dieser Rubrik endlich etwas Erfreuliches zu berichten: das GHT hat den Spielplan für die Sommersaison 2021 auf der Web-Seite eingestellt und schon mit dem Vorverkauf begonnen. Der findet derzeit aber nur als Reservierung telefonisch (03581 474747) oder per E-Mail ( service@g-h-t.de ) statt. So gibt es etwas Hoffnung auf einen schönen Theatersommer, wenn auch momentan eine Inzidenz von unter 100 im Landkreis Görlitz noch nicht erreicht ist. Das Theater freut sich jedenfalls, bald wieder spielen zu können und das z.T. schon länger Eingeübte dem Publikum zu präsentieren. Die Ensemblemitglieder werden – wie die Erfahrung von 2020 zeigt – nach so einer langen Zeit der Schließung reichlich Lampenfieber haben. Hoffen wir, dass das Publikum – auch unter erschwerten Bedingungen – wieder kommt und die Arbeit mit Beifall honoriert.

Ab dem 4. Juni soll im Klosterhof in Zittau „Beute“ – ein englisches Kriminal-Stück – gespielt werden. Gleich am 5. Juni startet dort auch „Nipplejesus – ein 1- Personen-Stück mit Marc Schützenhofer.
Am 9. Juli ist die Premiere auf der Waldbühne geplant, wo das für 2020 geplante Stück „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ nach dem Film mit Bud Spencer und Terence Hill bis Mitte August sicher seine Zuschauer finden wird. Bereits ab dem 11. Juni gibt es im Görlitzer Stadthallengarten das Musical „Evita“ zu sehen. In Zittau sind neben dem Sommertheater auch noch einige Aufführungen des Märchens „Die Schöne und das Biest“ und auch „Misery“ nach Stephen King geplant.
Da kann man also schon mal planen und vorbestellen. Ich hoffe auch, dass demnächst noch mit Flyern und Plakaten vom Theater geworben und informiert wird.

Für Mai angekündigt war die Vorstellung der Pläne der neuen Intendanz für die Spielzeit 2021/22 sowie die Präsentation des neuen Auftritts des GHT. Wir Theaterfreunde warten nun gespannt darauf und freuen uns auf eine Theatersaison mit anregenden und beglückenden Theaterabenden aller Sparten.

Liebe Theaterfreunde,

weniger erfreulich ist, dass die Planungen für die Zukunft des Gerhart-Hauptmann-Theaters und der gesamten Oberlausitzer Theaterlandschaft momentan wieder in einer grundlegenden Diskussion stecken und bis zum Jahresende eine Entscheidungsfindung erfolgen soll. Sie haben bestimmt darüber z.B. aus der SZ und dem MDR erfahren. Ich hatte Sie per E-Mail bereits Ende April in einer ersten Stellungnahme darüber informiert. Leider sind die Texte und Wortmeldungen meist nur auf einer Lokalseite der SZ – diesmal vorwiegend auf der Görlitzer – zu finden, so dass man sich nur schwer ein Gesamtbild machen kann. In den nächsten Monaten stehen große Herausforderungen vor unserem Theater und vor dem Verein, für die wir Ihre Unterstützung als Theaterfreunde benötigen.  Bringen Sie sich mit Vorschlägen und Wünschen ein, wenn Sie das Theater lieben und auch in Zukunft vielfältige künstlerische Erlebnisse in unserem Zittauer Haus, in Görlitz und auf den Spielstätten des Sommertheaters erleben wollen.

Ihre

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Zum 80. Geburtstag

Sehr geehrter Herr Kloß, lieber Theaterfreund,

Ihren heutigen Ehrentag möchten wir Freunde des Zittauer Theaters zum Anlass nehmen, Ihnen herzliche Glückwünsche auszusprechen und dies mit einem besonderen Dank zu verbinden.  

Viele Jahre Ihres Lebens haben Sie sich für die Stadt, für den Sport und auch für das Zittauer Theater eingesetzt. Dass es heute noch besteht, ist auch Ihnen zu verdanken. Fast 30 Jahre sind Sie in der Gemeinschaft der Theaterfreunde aktiv. Viele Ihrer Ideen und Anstöße konnten durch den Verein umgesetzt und unser Theater wirksam unterstützt werden. Auch die Existenz der Bürgerstiftung für das Theater ist auf Ihren Einsatz zurück zu führen. Wir hoffen, dass dort – auch in Gemeinsamkeit mit uns – in den kommenden schwierigen Zeiten noch viel für das Theater und das Kulturleben der Stadt getan werden kann. Die jetzige lange Schließung der Kulturstätten wegen der Corona-Pandemie gibt schon einen Eindruck davon, wie sich die Gesellschaft wandelt, die so eine wichtige Komponente ihrer Verfasstheit verliert. Dem müssen wir entgegenwirken.

Für Ihr langjähriges Engagement danken wir Ihnen heute sehr herzlich. Wir wünschen Ihnen Kraft und Zuversicht für alle Ihre Vorhaben im gesellschaftlichen und im privaten Leben. Vor allem, bleiben Sie gesund! Die Pandemie verlangt uns allen immer noch sehr viel ab. So bleibt nur zu hoffen, dass man sich demnächst auch wieder im Theater und bei Kulturveranstaltungen begegnen kann.  

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende der Freunde des Zittauer Theaters e.V.

Zum WELTTHEATERTAG am 27. März 2021

Im letzten Jahr stand in unserem Gruß zum Welttheatertag die Feststellung, dass wegen der Corona-Pandemie nichts wie sonst war. Man konnte den Tag nicht wie üblich begehen, die geplante Vorstellung fiel aus. Damals ahnten wir nicht, dass es ein Jahr später immer noch so ist und die Theaterwelt – wie die gesamte Gesellschaft – aus den Fugen gerät. Die Theater und Kulturstätten sind wieder und schon lange geschlossen, das öffentliche Leben steht still bzw. ist aus der Bahn geworfen. Die Auswirkungen des Virus auf die Gesundheit des Einzelnen, auf die Wirtschaft, die Kulturlandschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben sind nun viel deutlicher zu spüren. Das gibt Anlass genug, den seit 1961 international begangenen Feier- und Aktionstag noch stärker zum Nachdenken über die Wirkung und die Zukunft der Theaterkunst zu nutzen. Sicher wird es Wortmeldungen und Aktionen in aller Welt geben.  

Wir „Freunde des Zittauer Theaters“ versichern aus Anlass des Welttheatertages den Künstlern und Mitarbeitern des Zittauer Hauses wie des gesamten Gerhart- Hauptmann-Theaters unsere Unterstützung für den Erhalt des Theaters und die baldige Fortführung der wichtigen kulturellen Arbeit.

Wir vermissen das Theater und sehen die Folgen des kulturellen Leerlaufs mit Sorge. Mögen sich die Vorhänge bald wieder öffnen!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Im Namen des Vorstands