Theater von 2. Schließung wegen Corona betroffen

Liebe Theaterfreunde,

eigentlich wollte ich Ihnen an dieser Stelle wieder Vorschläge für einen gemütlichen Theaterbesuch im trüben Monat November vorstellen. Leider aber wird das GHT- wie die gesamte Kulturszene – nun wieder durch die Coronapandemie ausgebremst. Das ist sehr schade, aber angesichts der überall stetig steigenden Infektionszahlen – auch in den Städten Zittau und Görlitz – zu akzeptieren. So ist durch uns alle eine Kontaktreduzierung nun aktiv zu betreiben – auch durch Verzicht auf Theater, Kino und Museumsbesuche. Die Hoffnung auf eine Advent- und Weihnachtszeit mit schönen Kulturerlebnissen scheint aber noch nicht ganz aufgegeben.

Wir Theaterfreunde werden sehen, ob und wie man das Theater in der Situation unterstützen kann. Finanzielle Ausfälle sind vorhersehbar, gerade in der Zeit der gut besuchten Weihnachtsmärchen und Weihnachtskonzerte. Wir Zuschauer können auf jeden Fall beitragen durch häufigen Theaterbesuch, wenn es wieder möglich wird, aber auch durch Spenden der Rückerstattungen für ausgefallene Vorstellungen.  

In den letzten beiden Monaten gab es einige schöne Momente in unserem Theater. Mit „Loriot“ konnte man sich amüsieren, in zwei schönen Konzerten der Philharmonie sowie dem Unterhaltungskonzert sich dem Musikgenuss hingeben. Wer wollte konnte in der Inszenierung „Seuche“ über Isolation nachsinnen und Verhaltensmuster prüfen. Besonders erwähnenswert ist für mich die Inszenierung „Endland“ des Schauspielensembles mit dem JugendTheaterClub. Ich bin immer wieder beeindruckt, was die jungen Akteure unter fachkundiger Leitung und Begleitung spielerisch leisten. Zugleich wird wieder ein aktuelles Thema – eigentlich schon mehrere – von verschiedenen Seiten beleuchtet. Die Jugendarbeit des Theaters regt die Beteiligten und die Zuschauer damit zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Prozessen an, wobei man sich durchaus auch seine eigene Meinung bilden kann und soll.

Eine Fahrt nach Görlitz lohnt übrigens auch immer wieder. Ich habe am 1. November noch die vorerst letzte Vorstellung von Lehars „Land des Lächelns“ erlebt.  Unter den Anforderungen der Coronapandemie wurde ein ungewöhnliches Konzept entwickelt, die Operette auf die Bühne zu bringen. Das Orchester agiert im ersten Rang. In der extra reduzierten Zusammensetzung erzeugt es unter der Leitung von Ulrich Kern sowohl einen feinen Klang als auch vitale Kraft. Die Chormitglieder sind teils auf der Bühne, teils in den Logen aktiv. Die Solisten überzeugen musikalisch weitgehend in einem bunten Bühnenbild. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das reduzierte Spiel stets mit Corona gerechtem Abstand, was eine gewisse Kühle erzeugt. Auf jeden Fall konnte man die schönen Melodien genießen. Das Stück soll im späten Frühjahr nach Zittau kommen, hoffen wir, dass die Bedingungen es dann ermöglichen. Auch das kleine musikalische Stück „Diven sterben einsam“ mit Yvonne Reich ist gut angekommen.  Vorerst wird es nicht gespielt, ich denke aber, dass es im nächsten Jahr wieder auf die Bühnen kommt.

An beiden Standorten konnte man sich bisher mit dem Hygienekonzept des GHT durchaus sicher und zugleich gastronomisch umsorgt fühlen. Bleibt zu hoffen, dass wir alle bald wieder beim Märchen „Die Schöne und das Biest“, dem beliebten Weihnachtskonzert, dem Thriller „Misery“ und den anderen Angeboten die Theaterkunst genießen können.

Bis dahin bleiben Sie gesund!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Jahresmitgliederversammlung der Zittauer Theaterfreunde

Liebe Theaterfreunde,

am 16. September 2020 wurde unsere vom März verschobene Jahresversammlung nun erfolgreich abgehalten. Im Theaterfoyer trafen sich 21 Theaterfreunde zur Beschlussfassung über die Arbeit im Jahr 2019 und zur Diskussion über die aktuellen Aufgaben und Erfordernisse.

In den Berichten des Vorstands und der Revision wurde sichtbar, dass das Jahr 2019 für den Verein erfolgreich war. Über 3000 Euro wurden für die Unterstützung von Inszenierungen des Schauspielensembles zur Verfügung gestellt. Weitere Gelder flossen u.a. für die Preisträger des GHT-Preises und für den Kauf  von Theatergutscheinen für die Schützlinge des Kinderschutzbundes.   Mit  Aktionen wurde das Theater unterstützt, Premieren begleitet, Schauspieler verabschiedet. Die themengebundenen Stammtische zu den „Räubern“ und zur „Dreigroschenoper“, die Ausfahrt zum Theaterkahn nach Dresden und die Weihnachtsfeier waren Höhepunkte des Vereinslebens. Auch finanziell stand der Verein 2019 –  trotz einiger Ausfälle unserer regelmäßigen Spender – durch eine  größere Einzelspende auf sicheren Füßen. Die Versammlung  stimmte den Berichten einstimmig zu und entlastete den Vorstand für 2019. Das langjährige Vorstandsmitglied  Monika Schramm wurde aus gesundheitlichen Gründen mit großem Dank aus der aktiven Vorstandsarbeit  verabschiedet und bleibt  ein jederzeit gern gesehenes Mitglied des Vereins.

Der Schwung, mit dem der Vorstand  in das Jubiläumsjahr 2020 ging, wurde ab März durch Corona ausgebremst. Leider wurden die Pläne durch Corona zu Makulatur.  Die für Ende Oktober geplante Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Vereins kann – auch wegen der Absage der Stadt für den Bürgersaal – vorerst nicht stattfinden. Unser Theater unterstützen wir aber wie gewohnt. Die Jahresversammlung hat die  Förderung einer  Inszenierung  des Schauspiels  im klassischen Genre in Höhe von 2500 Euro beschlossen.  Auch kleinere Veranstaltungen für die Mitglieder werden wir wieder anbieten. Wir laden dazu zu gegebener Zeit ein und freuen uns, Sie dazu begrüßen zu können!

Dramaturgin Patricia Hachtel informierte die Versammlung über die Vorhaben des Ensembles in der Spielzeit 2020-21. Die erfolgreiche Spielzeiteröffnung mit einer flotten  „Loriot“- Inszenierung  wurde bereits mit einem Gruß und Dank an das Ensemble und alle Mitarbeiter des Zittauer Theaters durch den Vorstand begleitet. Die besonderen Bedingungen in dieser Spielzeit und die kurzfristigen Planungen für jeweils 2 Monate sind gewiss für alle Seiten nicht leicht. Der Saal mit reduzierten Reihen ist  mit Tischen gemütlich gemacht, das Hygienekonzept funktioniert  und die Betreuung durch die Theatergastronomie ist mit hohem Aufwand in bewährter Weise gesichert. Kommen Sie wieder  ins Theater, es lohnt sich! Demnächst haben die Stücke „Die Seuche“ und „Endland“ Premiere und das Unterhaltungskonzert gastiert. Davor gibt Martha Pohla  im Foyer noch ein Zwischenspiel mit  „Das kunstseidene Mädchen“ – nun  nicht als Lesung sondern gespielt.

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Spielzeiteröffnung

Liebe Theaterfreunde,

es geht wieder los mit der Faszination Theater,  das besonders in schwierigen Zeiten – wie Kultur und Kunst überhaupt – unverzichtbar ist!

Am 12. und 13. September 2020 ging die Premiere von „Loriot“ mit einigen Ergänzungen als Spielzeiteröffnung über die Bühne des Zittauer GHT. Es war ein unterhaltsamer Abend im umgebauten  großen Saal, wo die Zuschauer nun auch Getränke und Speisen der Theatergastronomie serviert bekommen. Eine interessante Lösung, die es ermöglicht, die Corona bedingten Regeln einzuhalten, dem Zuschauer Sicherheit zu vermitteln und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Im Namen der Zittauer Theaterfreunde begrüßte ich an diesen Abenden nach den Vorstellungen  in einem kleinen Grußwort  das Ensemble und die Zuschauer zurück  in unserem Theater. Da der Theaterpreis diesmal nicht verliehen wurde, gab es einen Dank des Vereins in Gestalt eines kleinen Angebindes (Sekt und Merci-Pralinen) an das Ensemble und alle Mitarbeiter des Zittauer Hauses, die hinter den Kulissen in den verschiedenen Bereichen und Gewerken zum Erfolg beitragen. 

Unser Dank  schließt auch speziell die innovativen Ideen ein, die sich nach der Schließung der beiden Häuser im März digital den Weg bahnten. Auch die eindrücklichen Lesungen des Schauspiels im stimmungsvollen Klosterhof werden in Erinnerung bleiben. Ein Gruß ging auch an das Görlitzer Team, denn zusammen  verschaffen die verschiedenen Sparten den Zuschauern aller Altersstufen und den verschiedenen Interessengruppen immer wieder schöne und nachhaltige  Theater- und Konzerterlebnisse.

Vor fast genau 30 Jahren im Sept.1990 wurde der Verein „Freunde des Zittauer Theaters“ auf den Weg gebracht, um das Zittauer Theater in einer schweren Zeit als einen Ort der anspruchsvollen Bildung und der niveauvollen Unterhaltung für Jung und Alt zu erhalten und zu fördern. Seitdem wirkt der Verein in diesem Sinne, gibt ideelle und materielle Unterstützung. Im Jubiläumsjahr ist mancher Plan wegen Corona auf Eis gelegt. Aber wir sind da und wir können noch viele tatkräftige Mitstreiter gebrauchen!

Die Theaterfreunde wünschen dem GHT eine gute Spielzeit 2020-21 und viele zufriedene Zuschauer!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Willkommen zurück…

eine kleine Aufmerksamkeit

sagten Prof. Bärbel Fliegel und Undine Winkler vom Vorstand der Freunde des Zittauer Theaters stellvertretend für die vielen Theaterliebenden in unserer Region.

Nicht nur die Schauspielenden, alle Mitarbeitenden am Zittauer Theaterstandort konnten sich über eine kleine Aufmerksamkeit zur Spielzeiteröffnung am 12. September 2020 freuen. „Die Theaterfreunde sagte Danke – Merci! Wir wünschen eine gute Spielzeit unter ungewöhnlichen Bedingungen und viele Zuschauer“, so die Vorsitzende der Zittauer Theaterfreunde Prof. Bärbel Fliegel.

Gedanken zum Theater im Corona-Modus

Liebe Theaterfreunde,

schon oft habe ich Sie in meiner Rubrik „Und demnächst wieder einmal ins Theater“ auf neue Inszenierungen aufmerksam gemacht und meine Gedanken zu den Stücken und Konzerten geäußert. Gern würde ich das wieder tun, aber leider hat unser Theater vor fast 12 Wochen das letzte Mal die Vorhänge geöffnet und vor Publikum gespielt. Von einem auf den anderen Tag musste es am 14. März 2020 wegen der Corona-Pandemie schließen. Die anstehenden Premieren in Zittau und Görlitz entfielen. Die Angst vor Ansteckung und um die Lieben, die Vorsichtsmaßnahmen, die selbst auferlegte und auch vorgeschriebene Isolation, die wir alle erlebt haben, ließen uns vielleicht nicht zu allererst an das Theater und seine Akteure denken. Aber so nach und nach kommt mit der Aufhebung der strengen Maßnahmen auch die Lust auf Theater wieder, tun sich die Fragen nach den Konzepten für eine baldige Theateröffnung, nach den Vorhaben für die neue Spielzeit und den Möglichkeiten für Theater unter den Abstands- und Hygieneregeln auf. Mit der Verordnung vom 12. Mai dürften die Theater in Sachsen ja auch wieder mit einem entsprechenden Konzept öffnen. Kurz zuvor gab es ja noch die Vorgabe des Ministeriums, die aktuelle Spielzeit an den staatlichen Bühnen zu beenden, was zur Absage der gesamten Spielzeit und des Sommertheaters durch das GHT führte.
Beruhigend ist, dass das Gerhart-Hauptmann-Theater frühzeitig Lösungen für die Künstler und die Belegschaft gesucht und Kurzarbeit beantragt hat. So gibt es eine Absicherung und die Personalkosten fressen das Budget nicht auf. Die Einnahmen fehlen natürlich, besonders aus dem immer gut besuchten Sommertheater. Es stellen sich uns viele Fragen: Wie wird und kann das Theater das verkraften? Welche Hilfen sind nötig? Was können wir als Theaterfreunde tun? Wie könnte eine baldige Öffnung gehen? Was steht entgegen? Ist das Publikum überhaupt bereit, sich in geschlossenen Räumen mit vielen anderen Menschen aufzuhalten? Wie sind die Akteure und das Publikum sicher zu schützen? Wie wird die Lage im Herbst sein? Ist es ökonomisch vertretbar, vor wenigen Leuten zu spielen? Viele Fragen, auf die wir keine Antwort haben.

Mitten hinein in meine Überlegungen kommt nun über Facebook die Information, dass das Theater wieder kleine Veranstaltungen vorbereitet. Bereits am 6. Juni gibt es in Görlitz mehrfach ein Klavierkonzert von Ragna Schirmer mit 30 „Goldberg- Variationen“ von J. S. Bach für jeweils 30 Zuhörer. In Zittau werden z.B. Lesungen im Klosterhof geplant. Bitte Informieren Sie sich regelmäßig auf der Internetseite des Theaters.
Im Übrigen waren die Künstler in der Auszeit nicht untätig. Das Publikum wurde und wird nicht vergessen, sondern wie bei vielen weiteren Theatern auf anderen – digitalen – Wegen angesprochen. Beim Opern- und Sinfonieraten mit dem singenden Dramaturgen des Musiktheaters I. Zöllner kann man sein Wissen prüfen, schöne Tanzszenen stellte die Tanzcompanie ins Netz. Hans-Peter Struppe liest Anekdoten des früheren Tenors Werner Mende. Die Musiker haben jeweils einzeln und vernetzt kleine Musikstücke eingespielt. Die Schauspieler agieren als „Künstler allein zu Haus“ und erlauben individuelle Einblicke – oft der skurrilen Art. Sicher erreicht dieses „digitale Theater“ nur ein Teil des Publikums und ersetzen kann es das Erlebnis einer Vorstellung nicht. Aber erkennbar stellt es eine Erweiterung der Möglichkeiten, eine Ergänzung des Programms dar, die auch künftig sinnvoll genutzt werden können.

Kultur insgesamt – einschließlich Theater in allen seinen Facetten – ist für die Gesellschaft unverzichtbar. Gerade in schweren Zeiten gibt sie Kraft und Zuversicht ebenso wie Entspannung und Ablenkung. Sie kann und sollte auch beitragen, den notwendigen Dialog in der gespaltenen Gesellschaft „kulturvoll“ zu führen. Ich freue mich darauf!

Ihre
Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Theaterfreunde unterstützen Erneuerung der Beleuchtung

Die „Freunde des Zittauer Theaters“ unterstützen die dringend notwendige Erneuerung der Beleuchtungsanlage des Gerhart-Hauptmann-Theaters am Standort Zittau.

Zuvor hatte bereits der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien Finanzmittel zur Erneuerung der Beleuchtung freigegeben. Der Abruf dieser Förderung ist an die Bereitstellung von Eigenmitteln der Stadt Zittau geknüpft.

Die „Freunde des Zittauer Theaters“ möchten mit ihrer Spende in Höhe von 2.650 Euro zur schnellen Umsetzung der Maßnahme beitragen.

„Ich freue mich sehr über die großzügige Spende der Freunde des Zittauer Theaters für dieses Vorhaben“, so Oberbürgermeister Thomas Zenker, „denn sie wird es uns trotz Haushaltskonsolidierung ermöglichen, schnell für das notwendige Bühnenlicht in unserem Theater zu sorgen.“

Prof. Dr. Bärbel Fliegel, Vorsitzende der Zittauer Theaterfreunde und der Schatzmeister des Vereins Jens Hentschel-Thöricht ergänzen: „Dank unserer Spender und Mitglieder ist es uns als Förderverein des Zittauer Theaters möglich, die benötigte Summe zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns auf die Zeit nach Corona, wenn uns das Schauspielensemble wieder mit großartigen Theaterstücken begeistern wird. Dann auch im „richtigen Licht“.“

Solidarität mit unserem Theater

Liebe Freunde des Zittauer Theaters,

am 27. März war Welttheatertag. Aber das Gerhart Hauptmann-Theater (GHT) hat – wie alle Kulturstätten – wegen der Corona-Pandemie  geschlossen. Wir vermissen es sehr! In dieser unsicheren Zeit hat der Vorstand den Theaterschaffenden gedankt  und natürlich unsere weitere Unterstützung zugesagt.

Auf der Web-Seite des Theaters können Sie sehen, dass vorerst bis zum 31. Mai alle Vorstellungen abgesagt sind. Was danach wird ist noch  ungewiss. Sicher haben Sie alle schon Karten  für diese Zeit erworben, die man gegen Preisrückzahlung zurückgeben kann.  Mitglieder des Vereins haben angeregt –  unabhängig vom rechtlichen Anspruch – auch über einen Verzicht darauf nachzudenken und so unser Theater zu unterstützen. Die Informationen des GHT zur Erstattung des Kartenpreises sind übrigens zwischenzeitlich  geändert worden und sehen neben der Rückerstattung des Preises  die Annahme  von Gutscheinen und auch die Spende des Kartenwertes vor.  Wir möchten Ihnen das zu bedenken geben. Es ist ein, wenn auch zugegebenermaßen nur kleines, Zeichen der Solidarität mit unserem Theater – aber wenn doch einige mitmachen würden, hilft es bestimmt ein bisschen. Und für unsere Theatermacher, die jetzt zu Hause sein müssen, ist es vielleicht auch eine kleine Aufmunterung, dass sie nach Corona von uns wieder gebraucht werden.

Freuen wir uns darauf, dass sich zu gegebener Zeit  die Vorhänge wieder heben und wir schöne Theatererlebnisse haben können.

Bis dahin kommen Sie gut durch die Krise, bleiben Sie gesund und unserem Theater treu!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Gratulation zum 80. Geburtstag von Rainer Pietsch

Am 1. November konnte  das ehemalige Vorstandsmitglied der Freunde des Zittauer Theaters e.V.  – Rainer Pietsch – seinen 80. Geburtstag im Kreise der Familie, Freunde, ehemaligen Kollegen und Mitstreiter begehen.

Der Vorstand gratuliert von Herzen, wünscht dem Jubilar weiterhin gute Gesundheit und viele schöne Jahre!

Wir nehmen das Ereignis zum Anlass, nochmals für die geleistete Arbeit zu Gunsten des Zittauer Theaters  zu danken. Ohne die aktive Werbung und Betreuung von Spendern durch Rainer Pietsch stünde mancher Euro nicht für die Projekte zur Unterstützung unseres Theaters zur Verfügung. Sein Herz schlägt noch immer für das Theater, für die Förderung der kulturelle Bildung, insbesondere der Jugend.  

Wir  freuen uns, ihn noch oft in unserem Theater und bei den Veranstaltungen des Vereins zu begrüßen!  

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Und wieder einmal ins Sommertheater …

Liebe Theaterfreunde,

der Sommer 2019 hat uns fest im Griff und außer Badespaß hat er kulturell so  allerhand zu bieten: das Sommertheater des GHT in Görlitz; Zittau und Jonsdorf, die Sommertour des DRONTE-Theaters, die Filmnächte auf der Freilichtbühne und anderes.

Ich habe es genossen, an schönen Orten unter dem Sternenhimmel, die kulturellen Angebote mit  mehr oder weniger leichter oder schwerer Kost zu konsumieren. Sie auch? Leider ist vieles schon wieder vorbei, aber noch ist es nicht zu spät, noch ein paar Veranstaltungen zu sehen.

Die Räuber“ im Klosterhof werden noch ein paar Mal gespielt. Am 8. August ist die letzte Vorstellung. Es ist wohl alles ausverkauft, aber vielleicht hat man noch Glück an der Abendkasse. Das Experiment, die Klassikerinszenierung in das Sommertheater zu nehmen, scheint geglückt. Sicher sind so auch ein paar Zuschauer in den Genuss gekommen, die sonst den Weg nicht in das Theater gefunden hätten. Ich fand die Vorstellung durchaus sehenswert. Das bekannte Stück von F. Schiller wurde vom Team gut für den Klosterhof angepasst. Die Atmosphäre stimmt und man kann dem Text und der Handlung gut folgen.  Dass an diesem besonderen Ort die Tragik und Schwere des Stücks mitunter einen Hauch (unfreiwilliger“) Komik enthält, wen stört es?

Die „Dreigroschenoper“ von B. Brecht war auch eine Reise in den Stadthallengarten von Görlitz  wert, wenn auch nicht alle Erwartungen erfüllt werden konnten. Die Inszenierung war flüssig und aktuell. Die Ensembleleistung insgesamt war ordentlich. Manche „Hits“ konnten zum Mitpfeifen oder zum Nachdenken anregen, andere hätten mehr Gestaltung vertragen.   Mir haben besonders Annette Luig (Gast) und H.-P. Struppe in ihren Rollen gefallen. 

Mein Favorit des Sommers war aber ein  Konzertereignis im Zittauer Theater, von dem sicher viele gar nicht oder erst spät Kenntnis erlangten. Am Freitag, dem 12. Juli um 17.00 Uhr gastierte die Deutsche Streicherphilharmonie – das jüngste Spitzenorchester Deutschlands mit ca. 70 exzellent ausgebildeten jungen Streichern im Alter zwischen 11 und 20 Jahren – in unserem Theater. Es wurde ein schönes, vom Dirigenten moderiertes Programm mit  Musik von Bach, Chopin, Schostakowitsch, Elgar und Vivaldi in hoher Qualität geboten.  Als Solistin trat die junge Konzertpianistin So Ryang auf, die mit internationalen Spitzenorchestern  in aller Welt gastiert. Leider war das Gastspiel aus unbekannten Gründen nicht im Monatsflyer des GHT enthalten und wurde sehr spät beworben.  Die Information der Theaterfreunde und die Mund-zu-Mund-Propaganda trugen dazu bei, dass kurzfristig noch viele Konzertfreunde in das Theater strömten und einen sehr schönen Abend erlebten.

Nun werde ich noch mit den Enkelkindern die „4 Fäuste…“ auf der Waldbühne besuchen. Dann ist der Sommer vorbei und die Vorfreude auf die neue Spielzeit kommt auf. Florian Graf wird uns fehlen.

Vielen Dank an alle und schöne Theaterferien!

Ihre Vorsitzende
Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Freunde des Zittauer Theaters haben erneut Herz für Kinder

v.l.n.r.: Jens Hentschel-Thöricht, Katja Schönborn, Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Gutscheine für Theaterkarten in Höhe von 300 Euro übergaben am 20. Mai 2019 die Vorsitzende der Freunde des Zittauer Theaters Prof. Dr. Bärbel Fliegel und Schatzmeister Jens Hentschel-Thöricht an Katja Schönborn, Geschäftsführerin des Zittauer Ortsverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes.  

Mit der finanziellen Unterstützung wird Kindern ein Besuch im Zittauer Theater ermöglicht. Dieser Wunsch wurde von den Kindern schon oft geäußert. „Gern unterstützten wir den Deutschen Kinderschutzbund bei seiner Arbeit mit dieser Spende. Wir sind der Überzeugung, dass Kultur bildet und Freude bereitet“, so Prof. Dr. Bärbel Fliegel und Jens Hentschel-Thöricht von den Zittauer Theaterfreunden.

Frau Schönborn ergänzt: Im Namen der Kinder sage ich „Danke“ für diese erneute Unterstützung. Ich freue mich, dass damit ein Wunsch der Kinder erfüllt werden kann. Mit dieser Hilfe erhalten alle Kinder die Möglichkeit, den Zauber eines Theaterbesuchs zu genießen.