Alle Stühle im Hauptsaal des Theaters haben einen „Besitzer“ gefunden!

Im April 2018 wurde eines der originellsten Projekte der Zittauer Theaterfreunde erfolgreich abgeschlossen. Alle 399 Sessel wurden von Theaterfreunden aus Zittau und Umgebung  sowie  von Fans aus anderen Orten Deutschlands „gekauft“. Diese außergewöhnliche Form der Spendensammlung konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. Großes Dankeschön an Alle, die diese Initiative ins Leben gerufen und daran mitgewirkt haben. Danke allen Spenderinnen und Spendern.

Wer sich nun in einer anderen Form für das Theater engagieren möchte, der hat die Möglichkeit für den Erwerb eines Buchstaben am Hauptgebäude des Zittauer Theaters.  Unser Schatzmeister Jens Hentschel-Thöricht informiert Euch gern. Schreibt ihn einfach eine Mail an jens.hentschel-thoericht@gmx.de oder ruft ihn an 03583 586017.

Frühjahrsputz – muss sein

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz im Vereinstreff gestern. Bei uns packt die Vorsitzende selbst mit an. Fenster, Türen und Fußboden glänzen wieder und es hat auch noch Spaß gemacht.

In den nächsten Wochen wird der „Waldgeist“ im Treff geprobt, wir werden mal reinschauen…

Karten für Sommertheater 2018 begehrt

Karten für das Sommertheater sind begehrt

Mit Sitzkissen und Decke bestens ausgerüstet waren einige Theaterliebhaber, die seit 8:15 Uhr auf die Öffnung der Kasse des Gerhart-Hauptmann-Theaters in Zittau warteten.  Etwas Geduld auf die begehrten Karten war gefragt, denn die Karten für die besten Plätze und viel mehr die vielversprechenden Aufführungen waren begehrt.

Die „Freunde des Zittauer Theaters“ e.V. verkürzten die Wartezeit mit Informationen über den Verein. Erfreut zeigten sich viele Wartende über die Information, dass ein Geländer vor dem Theater dieses Jahr errichtet werden soll. Die „Freunde des Zittauer Theaters“ hatten in den letzten beiden Jahren um Spenden für dieses Projekt geworben.

Besonders erfreut zeigten sich die Wartenden über eine kleine Überraschung der Theaterfreunde. Jeder Kartenerwerber bekam einen Frühlingsgruß in Form einer Osterglocke überreicht. „Eine schöne Aktion der Theaterfreunde, danke für ihre Engagement zur Stärkung des Theaterstandortes Zittau“, so eine Kartenkäuferin aus Löbau.

Tödliche Liebe feiert großartige Premiere

Theaterliebhaber waren gespannt. Gespannt auf die Kriminalkomödie des TheaterSeniorenClubs „Tödliche Liebe“. Keine einzige Karte mehr war an der Kasse vor Beginn der Erstaufführung zu haben.

Das neue Stück des TheaterSeniorenClubs handelt von unerwiderter Liebe, Eifersucht und der immerwährenden Frage, ob das Leben die Kunst inspiriert oder die Kunst das Leben.

Allergrößten Respekt an die Schauspielenden, die wie der Name „TheaterseniorenClub“ vermuten lässt, keine Teenager mehr sind. Unter Regie von Mechthild Roth begeisterten Dora Meinck, Gisela Engelage, Christel Gorgius, Renate Hoffmann, Elvira Kulins, Ruth Rother, Manfred Ball, Reiner Thiele und Reinhard Thöns.

Unsere Vorsitzende Prof. Dr. jur. Bärbel Fliegel überreichte im Namen der „Freunde des Zittauer Theaters“  den Mitwirkenden ein Premierengeschenk. Etwas für das gemütliche Beisammen am Nachmittag, was das Herz der junggebliebenen Schauspieler sicher erfreuen wird.

Alle, die dieses großartige Stück zur Premiere verpasst haben, sollten sich die weiteren Spieltermine im Zittauer Theaterfoyer bereits jetzt in den Kalender schreiben und vor allem gleich Karten dafür besorgen.

Zum Stück:
Luise Jäger lädt ein: Ein entspanntes Wochenende mit Verwandten auf ihrem Anwesen. Was jedoch keiner der Gäste ahnt, ist, dass bald einer von ihnen tot sein wird. Wer könnte den charmanten Johann umgebracht haben? Schnell wird klar, dass der insbesondere von den Frauen begehrte Johann sich durch sein Handeln nicht nur Freunde gemacht hat. Mit der Waffe in der Hand, wird seine aufgelöste Frau neben ihm gefunden. Doch jeder hätte ein Motiv und die Gelegenheit an eine Waffe zu kommen sowieso, wo die verwirrte Hausherrin ihren Waffenschrank doch offen stehen ließ…

GERHART-HAUPTMANN-THEATER – Buchstabenaktion

Liebe Freunde des Zittauer Theaters,

Buchstaben

die Mitglieder des Vereins „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“ haben sich nach der Sanierung des Zittauer Theaters dafür stark gemacht, dass der Name GERHART-HAUPTMANN-THEATER mit neuen Buchstaben wieder an der Fassade angebracht wird und das Haus so auch schon von weitem als Theater erkennbar bleibt.

Die Herstellung und die Finanzierung erfolgten vollständig über den Verein. Damals wurden  viele der Buchstaben von langjährigen Vorstandsmitgliedern, Theaterfreunden und Sponsoren refinanziert. Sie freuen sich ein Pate für einen bestimmten Buchstaben zu sein und haben dafür die Herstellungskosten von 250 Euro übernommen.

Nun ist wieder Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Es wurden nochmals vier Buchstaben vergeben. Der Vorstand möchte die Aktion in nächster Zeit weiter führen und beenden. Die Förderer sollen anlässlich einer Premiere auf einer Tafel im Eingangsfoyer des Theaters für ihr Engagement geehrt werden. Zugleich werden die Buchstaben endgültig an das Theater übergeben.

Wollen Sie auch dabei sein? Es sind derzeit noch 5 Buchstaben frei. Jeder einzelne ist mit einer Spende an die „Freunde des Zittauer Theaters“ in Höhe von 250 Euro verbunden. (Die Buchstaben sind natürlich längst vom Verein bezahlt. Das Geld fließt dann in unsere laufenden Aktionen.)

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Vorstand.

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Willkommen, Bienvenue, Welcome – im Zittauer „Cabaret“!

Eine stimmige, gut ausgestattete  und tiefgehende Inszenierung des bekannten Musicals feierte gestern eine begeistert aufgenommene Premiere. Das spiel-, sang-und tanzfreudige Schauspielensemble überzeugte das Publikum und riss es zu Begeisterungsstürmen und langem Schlussapplaus mit Standing Ovations hin. Alle haben ihr Bestes und mehr gegeben und sind hier zu würdigen, herausragend agieren Martha Pohla als Sally Bowles und Stephan Bestier als Conférencier.

Erwähnenswert ist auch die Leistung der drei Mitglieder des TheaterJugendClubs, die unverkrampft und mit körperlichem Einsatz als Braunhemden die immer bedrückender werdende Situation des aufkommenden Nationalsozialismus verkörpern. Sie haben vermutlich bei der Erarbeitung Erkenntnisse und Eindrücke zur Zeitgeschichte nicht nur auf rationaler sondern auch auf emotionaler Ebene gewinnen können. Mich – wie viele ältere Zuschauer – macht die Ähnlichkeit der Entwicklungen und Ereignisse in  den zwanziger Jahren und in der Gegenwart betroffen und ratlos. Die Inszenierung der Intendantin Dorotty Szalma ist hochaktuell und zugleich unterhaltend.

Mit Berechtigung wurde nach der Premierenvorstellung im Foyer im Kreise der Familien, Freunde, Kollegen und Theaterfreunde noch lange gefeiert. Die Inszenierung ist ein Glanzpunkt der Theatersaison. Wir Freunde des Zittauer Theaters bedankten uns bei allen Beteiligten mit einer großen handwerklich und künstlerisch mit Marzipan gestalteten Torte vom Café Weber, die anschließend angeschnitten und verspeist wurde.

Fazit: Als Theaterfreund sollte man das Stück nicht verpassen! Schnell Karten für die nächsten Vorstellungen sichern!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Gelungener „Stammtisch Spezial“

Am 31. Januar 2018 trafen sich 13 Theaterfreunde zum „Stammtisch Spezial“ mit dem Chefdramaturgen für Schauspiel des GHT Gerhard Herfeldt. Zentrales Thema war die Vorbereitung der Inszenierung des Lustspiels „Die Mitschuldigen“ von J. W. v. Goethe. Nach grundlegenden interessanten Informationen zu Entstehung, Inhalt, Hintergrund und Wirkung des frühen Goethe-Stückes konnten die Teilnehmer in der lebhaften Diskussion auch Wissenswertes über die Tätigkeit eines Dramaturgen erfahren. Der Vorstand dankte dem Gast herzlich für die interessanten Einblicke in die Inszenierungstätigkeit.

Ein weiterer Stammtisch zur  geplanten Inszenierung „Die Mitschuldigen“ fand am 7. März 2018 statt. Regisseurin Frau Carla Niewöhner und die für die Ausstattung verantwortliche Theatermitarbeiterin Gretl Kautsch gaben unterhaltsam Einblick in Ihre Arbeit. Durch das direkte Gespräch mit den Theaterschaffenden wurde uns Laien noch deutlicher, wie aufwendig und differenziert der Prozess von der  dramaturgischen Aufarbeitung, der ersten Probe bis hin zur Premiere verläuft. Das Fazit: Teamarbeit ist das “ A und O“ für eine gelungene Inszenierung – jeder der Beteiligten „spielt“ eine Hauptrolle.

Zittauer Theaterfreunde machen sich Sorgen

Mit einem Brief haben sich die „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“ an den sächsischen Ministerpräsidenten und die Fraktionen im Sächsischen Landtag gewandt.

In dem Brief benennt Prof. Dr. Bärbel Fliegel die Sorgen der Theaterfreunde:

Im Jahr 2018 stehen viele Theater Sachsens vor einer großen Herausforderung. So auch unser Gerhart-Hauptmann-Theater (GHT) Görlitz-Zittau. Wie Ihnen bekannt ist, stehen nun am GHT – wie in anderen Spielstätten auch –  nach Auslaufen des Haustarifvertrages die Tarifverhandlungen an. Seit vielen Jahren arbeiten die Künstler und Mitarbeiter weit unter dem regulären Tarif und bereiten dennoch den Zuschauern immer wieder eindrückliche und glückliche Stunden im Theater. Dabei gehen sie oftmals an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Mitglieder des Fördervereins und die Zuschauer sind dafür voller Respekt und Dank. Wir verstehen aber auch, dass dieser Zustand nicht dauerhaft möglich und zuträglich ist.

Es ist zu befürchten, dass die unserem Theater zur Verfügung stehenden Mittel nicht reichen werden, um die höheren Tarifforderungen aus dem jetzigen Theaterhaushalt ausreichend finanzieren zu können. Somit würden weitere Einsparungen notwendig, die für einzelne Sparten oder gar für die gesamte Theater GmbH das Aus bedeuten könnten.

Das bereitet uns Zittauer Theaterfreunden große Sorgen!

Mit Freude nehmen wir von der Ministerin zur Kenntnis, dass die Ausgaben für Kunst und Kultur in Sachsen im Jahr 2018 insgesamt 216 Mio. Euro betragen werden. Nach anderen Informationen ist der Anteil der gesamten Kulturausgaben des Landes am Haushalt zwischen 2010 und 2015 gesunken. Viele Theater und Orchester in unserem Kulturland Sachsen sind nicht auskömmlich finanziert. Die Kommunen sind oft nicht mehr in der Lage, ihre freiwilligen Aufgaben im Kulturbereich zu erfüllen bzw. kommen in Konflikt mit anderen Aufgaben, wenn sie es dennoch tun. Der Freistaat Sachsen ist ein wirtschaftlich starkes Land und hat in den letzten Jahren eine gute Haushaltslage erreicht.

Der Brief endet mit einem Wunsch, der sicherlich alle Theaterfreunden aus dem Herzen spricht:

Daher bitten wir Sie herzlich, in Ihrer politischen Arbeit der Erhaltung und der ausreichenden finanziellen Förderung der Theater das nötige Augenmerk zu schenken.

Der „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“ sind nun gespannt, ob es auf die Schreiben eine Reaktionen und vor allem messbare Taten seitens der politisch Verantwortlichen gibt, so Vorstandsmitglied Jens Hentschel-Thöricht.

Theaterfreunde Zittau unterstützen „Oleanna“

Der Verein „Freunde des Zittauer Theaters“ unterstützt die Inszenierung „Oleanna“, ein Schauspiel von David Mamet unter der Regie von Toni Burghard Friedrich. Dieses entsteht in Kooperation des TheaterJugendClubs mit dem Schauspielensemble.

Der Schatzmeister des Vereins, Jens Hentschel-Thöricht teilt mit, dass 2.000 Euro für die Inszenierung und weitere 500 Euro zur Unterstützung der Theaterjugendarbeit an die Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH überwiesen wurden. „Eines der Hauptanliegen ist die Förderung der Theaterjugend und die Heranführung junger Menschen zum Theater“, heißt es vonseiten des Vereinsvorstandes.

In den vergangenen Jahren haben die Theaterfreunde das Stück „Fatima“ und „Krabat“ mit größeren Summen unterstützt. „Krabat“ wurde, ebenso wie „Fatima“, von Patricia Hachtel inszeniert. Bei beiden Stücken handelt es sich wie bei „Oleanna“ um eine Koproduktion von Theaterjugendclub und Schauspielensemble.

Mit „Oleanna“ regen die Schauspieler Sarah Wenzel beziehungsweise Luisa Jäger und Marc Schützenhofer die Diskussion zur Frage „Wo beginnt sexuelle Belästigung?“ an. Das Stück wurde 1992 Uraufgeführt – lange vor der Erfindung von Hash­tags und der aktuellen MeToo-Debatte.

Das Schauspiel wird auch am 27. März 2018, dem Welttheatertag in Zittau aufgeführt. Ein Anschauen lohnt sich!