J-O-S-Festival

Vom 22. -26. Mai findet wieder das J-O-S-Festival statt. Vielleicht haben Sie  in diesem Jahr die Gelegenheit, dem Kulturevent beizuwohnen?

Vom 10. -12. Mai richtet der Görlitzer  Theater- und Musikverein die Jahrestagung der MUTHEA, der bundesweiten Vereinigung der Theaterfördervereine  aus. Wir Freunde des Zittauer Theaters sind (noch) nicht Mitglied der Vereinigung, die Vorsitzende wird aber zu unserer Arbeit und dem J-O-S-Projekt berichten und am Erfahrungsaustausch teilnehmen. 

Freunde des Zittauer Theaters unterwegs

der Theaterkahn in Dresden

50 Theaterfreunde besuchten am 14. April das „Backes Fest“ mit Peter Flache. Der bekannte Kabarettist Peter Flache spielt seine inzwischen Kult gewordene Figur – den liebenswürdigen Zeitgenosssen „Backe“, der mit seiner Schwalbe durch das Dorf Malzau fährt. Dort trifft er auf die verschiedensten Dorfbewohner (alle gespielt von Peter Flache), die sich nichts weniger vornehmen, als uns die Welt zu erklären.

Dank an dieser Stelle an Jan Lange für die perfekte Organisation der Ausfahrt.

Nachdem im vergangenen Jahr die „Freunde des Zittauer Theaters“ das Tom-Pauls Theater in Pirna besuchten, führte die diesjährige Ausfahrt nach Dresden.

Zittauer Theaterfreunde mit neuem altem Vorstand

Vorstand vlnr.: Prof.Dr. Bärbel Fliegel, Jan Lange, Armin Pietsch, Jens Hentschel-Thöricht

Die „Freunde des Zittauer Theaters“  haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 20. März 2019 den bisherigen Vorstand in seinem Amt bestätigt. Dieser hat sich am 1. April 2019 konstituiert. Vorsitzende ist auch für die kommenden drei Jahre Professor Dr. Bärbel Fliegel, ihr Stellvertreter Armin Pietsch. Jens Hentschel-Thöricht ist weiterhin Schatzmeister des gemeinnützigen Vereins. Als Schriftführer fungiert Jan Lange. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt, nämlichDr. Uta Mattusch, Monika-Luise Schramm und Udine Winkler. Neu im Vorstand sind Elke Fasler und Kerstin Neumann. Der Vorstand wurde nach der neuen Satzung auf 3 Jahre gewählt.

In ihrem Bericht lobte Prof. Dr. Fliegel das Engagement der Mitglieder, Sponsoren und Förderer des Vereins. Nur durch sie ist es möglich, die Arbeit des Gerhart-Hauptmann-Theaters am Zittauer Standort zu unterstützen. Auch zukünftig wird der Verein die Arbeit der Theaterjugend fördern, sich für die Schaffung der Stelle eines Theaterpädagogen einsetzen und für das Zittauer Theater werben. Getreu dem Motto der „Freunde des Zittauer Theaters“: Wir brauchen unser Theater, unser Theater braucht uns!

Karten für die Sommersaison begehrt

8.30 Uhr war die erste theaterbegeisterte Dame aus Löbau da und sicherte sich den ersten Platz in der Schlange für die begehrten Sommertheaterkarten. Immerhin lockte ein Rabatt von 25 Prozent. Die beiden nächsten Damen kamen aus Bertsdorf-Hörnitz und Hainewalde. Bevor jedoch die Kasse pünktlich um 10 Uhr öffnete, überraschte das Theater die Wartenden mit einer Spielfrequenz aus einem kommenden Sommertheaterstück. Nur so viel sei verraten, „Vier Fäuste für ein Halleluja“ darf man sich nicht entgehen lassen.  

Wir als „Freunde des Zittauer Theaters“ begleiten diesen Tag seit Jahren. Die Wartezeit verkürzten wir mit Informationen zur kommenden Spielsaison, mit einem kleinen Frühlingsgruß und den neuen Flaschenöffnern mit Theatermotiven. Es gibt zu einen Motive mit dem Theatergebäude, aber auch Motive aus älteren und jüngeren Theaterstücken, die der Verein ganz neu angefertigt hat. „Wir stellten diese Aktion unter das Motto ‚Alles Flaschen oder was? – Dann kommen ihnen unsere neuen Flaschenöffner gerade recht'“, so Jens Hentschel-Thöricht, Schatzmeister des Theatervereins. Mit dem Erlös wird unter anderem die Jugendarbeit am Theater, einzelne Inszenierungen, wie auch der Gerhart-Hauptmann-Theater-Preis unterstützt werden.

Dank an die Stadträte

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

der Verein  „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“ dankt Ihnen für Ihr Engagement und Ihren Einsatz zum Erhalt der Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau GmbH in den letzten Jahren. Mit  dem nun gefassten Grundsatzbeschluss zur Finanzierungsbeteiligung am „Kulturpakt“ des Freistaates Sachsen für die Jahre 2019 – 2022 bestätigen Sie, die Finanzierungsanteile an den Strukturmitteln entsprechend den Gesellschaftsanteilen am GHT zu gewährleisten.  Wir sehen darin ein starkes Bekenntnis zum Theater insgesamt und den Standort Zittau. Angesichts der  finanziellen Situation der Stadt  ist das keine Selbstverständlichkeit. 

Der Erhalt unseres Theaters mit seinem hohem künstlerischen Anspruch, der  Ausstrahlung in das Umland und seiner trinationalen Kooperation im Dreiländereck liegt uns Theaterfreunden  am Herzen.
Es ist  ein unverzichtbarer  Standortfaktor  für die wirtschaftliche, touristische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung der Region.
Im Rahmen der möglichen Bewerbung der Stadt (mit der Region) als Kulturhauptstadt  Europas 2025 zeigt sich  das Theater von Anfang an als Inspirator und wichtiger Akteur.  Wir bitten Sie, auch in der nun beginnenden  Arbeit  an einem  Strukturkonzept dem Theater die  notwendige Aufmerksamkeit und Unterstützung zukommen zu lassen.

Im März und April erwarten die Theaterfreunde besondere Premieren

Am 23. März hat die gemeinsame Inszenierung des TheaterJugendClubs mit dem Schauspielensemble Uraufführung, welche der Verein erneut mit 2.000 € fördert. Im Stück „The Walking Z“, das Daniel Ratthei im vergangenen Jahr als Auftragswerk für das Zittauer Theater geschrieben hat, sind die Zombies in Zittau los und die hiesige Theaterjugend  darf sich vielfältig in Szene setzen.
Am 12. April 19.00 Uhr kommt das Kriminalstück „Der Kommissar verschwindet“ von Sascha Hargesheimer gleich parallel in drei Varianten auf die Bühnen in Zittau, Liberec und Jelenia Gora.  Dieses innovative Ereignis im Dreiländereck sollte man nicht verpassen.
Für beide sind (bisher) nur wenige Vorstellungen geplant. Also schnell Karten sichern!

„Auf hoher See“

3 Personen sind „Schiffbrüchig“, stehen und sitzen auf einem schaukelnden Decksteil, überragt von einem Masten, um sie herum Wannen zum auf fangen von Regenwasser. Sie haben Hunger und finden nichts mehr zu Essen, in der geretteten Schiffstruhe. Der Anführer, der „Dicke“ schlägt vor jemanden zu opfern und zu essen.

Aber wie soll das Opfer gefunden werden. Eigentlich steht der Jüngste, der “Schmächtige“ als Opfer schon fest, jedoch das „Opfer“ wehrt sich, will einfach nicht. Nun werden Versatzstücke der Demokratie benutzt um dem „Jüngsten“ klar zu machen, er solle zum Wohle der Mehrheit gegessen werden. Es werden also Wahlen und andere „Volksbefragungen“ durchgeführt, solange bis das schon feststehende Ergebnis stimmt. Der „Mittlere“ heizt die Stimmung an, immer fein drauf bedacht, nicht selbst in irgendeine Schusslinie zu kommen, nach oben kriechen, nach unten treten. Da hilft kein wehren, jede Bestialität kann demokratisch bemäntelt und legitimiert werden. Da kommt ein Postbote angeschwommen, bringt irrsinniger weise einen Brief, er könnte die Rettung für den Jüngsten bringen, nein, die „Schiffbruchdemokratie“ hat sich festgelegt, die Frage wird eben einfach verändert. Diese „Demokratie“ schützt nicht mehr, hat vielleicht nie bestanden.

Das Schlussbild, wie ein Altarbild, das Opfer am „Mastkreuz“ hat sich mit seiner Opferrolle abgefunden, die „Schächer“ links und rechts heben begeistert ihr Besteck, erwarten das Mahl.

Ein Spiegel, der uns vorgehalten wird: „Sehet! Das ist der Mensch“!

-sehenswert, wunderbare Schauspieler-

ZI You – Fest der Festivals

Am 22. und 23. Februar 2019 startete das erste Fest der Festivals der Region unter dem Namen Zi You im Zittauer Theater. Die Vertreter des Neiße Filmfestivals, des Mandaujazz Festivals, des J-O-S Festivals sowie des Lipa Musica Festivals & „Kommen und Gehen“ – des Sechsstädtebundfestivals stellten sich vor und waren mit Beiträgen in Gestalt von Film, Schauspiel und Konzerten vertreten. Es gelang ein bunter Abend mit vielen Facetten, der auch einiges Publikum in das GHT gezogen hat. Man kann es – vor allem im Rahmen der möglichen Kulturhauptstadtbewerbung Zittaus – als gelungenen Versuch ansehen, die kreativen Kräfte zu bündeln und zu vernetzen.
Das Thema #Zittau2015 stand  auch am Samstag nach dem Theaterfrühstück zur anschließenden öffentlichen Diskussion. Zu spüren war die Überzeugung und die Erwartungen der Akteure, dass der Prozess der Bewerbung – unabhängig vom Ausgang – der kulturellen und infrastrukturellen Entwicklung und dem Zusammenleben in der Region dienen kann.  Zugleich wurden Fragen aufgeworfen, z.B. wie der Prozess der Einbindung und Aktivierung der Bürger weiter beschleunigt werden kann, welche konkreten Ziele im  Vordergrund stehen und welche organisatorischen Maßnahmen nun erforderlich sind. Es wurden auch Befürchtungen erkennbar, dass die Zeit bis zum Bürgerentscheid im Mai knapp wird und das Projekt scheitert, ehe es seine Dynamik und Potenzen entfalten kann. Das Frühstückspublikum im Saal war freundlich aufgeschlossen. Die Bitte, im Mai über die Bewerbung doch zahlreich mit zu entscheiden, quittierte aber mancher mit der Erkenntnis, als  Olbersdorfer oder Mittelherwigsdorfer nicht gefragt zu werden. Das sollte aber nicht daran hindern, sich mit  Ideen einzubringen!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Revanche

Premierengeschenk der „Freunde des Zittauer Theaters“

Am 19. Januar gab es die kleine aber feine Premiere des Kriminalstücks „Revanche“. Klein, da nur zwei Schauspieler agieren und es  im intimen Rahmen  der Studiobühne inszeniert wurde. Fein, da es spannend war und  schauspielerisch hervorragend gespielt wurde. Ein großer Erfolg beim Premierenpublikum!

Das Stück von Anthony Shaffer (nicht mit seinem Zwillingsbruder Peter Shaffer –„Amadeus“ – verwechseln) ist  ein Psychothriller mit Wendungen bis zur letzten Minute. Das „Spiel“ der beiden Männer  um die Ehefrau bzw. Geliebte wird bald zu  einem  Duell auf Leben und Tod. In der Regie von Patricia Hachtel wird dieses  gegenseitige Belauern der Kontrahenten  von Anfang an sichtbar, der Spannungsbogen  wird –  trotz komödiantischer Einlagen  und  einer  Pause – aufgebaut und gesteigert. Tilo Werner als erfolgreicher Kriminalautor Andrew Wyke  macht die  Verschlagenheit, Überheblichkeit und die kriminelle Energie der Figur sichtbar. Florian Graf  als Milo Tindle überzeugt durch eine anfängliche Naivität, die schnell  in Aggressivität umschlägt  sowie  durch den  „Rollenwechsel“ zu Inspektor Doppler. Beide brillieren mit intensivem Spiel.
Die Ausstattung und der Einsatz der Videotechnik  unterstützt die Handlung, die sich in der Studiobühne auf engem Raum, in direkter Nähe zum Zuschauer vollzieht.

Die Theaterfreunde bedankten sich für den spannenden Abend und steuerten  Utensilien für einen entspannten Versöhnungsabend bei: ein Sortiment Eibauer Bier und Popcorn. Wir wünschen dem Stück viele Aufführungen und  zahlreiche Zuschauer.

Wie sagte Frau Szalma zur Premierenfeier: „Was für ein superaffengeiles Stück!“  Sehen Sie selbst!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Frohe Weihnachten und ein tolles neues Jahr

Der Vorstand des Vereins „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“  wünscht allen Mitgliedern, Förderern und Spendern ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr  2019!

Liebe Freunde des Zittauer Theaters,

Anlässlich der bevorstehenden Weihnachtstage und des Jahreswechsels danke ich im Namen des Vorstands allen Mitgliedern, Förderern und Spendern des Vereins für die Unterstützung unserer Tätigkeit, für die Treue zum Verein und zum Theater im Jahr 2018 von ganzem Herzen. Unser  Dank geht ebenso an die Theaterschaffenden des Gerhart-Hauptmann-Theaters, die dem Publikum 2018 erneut viele berührende, nachdenkliche und unbeschwerte Theaterstunden bescherten.

Der Verein blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. Mit Aktionen und der Hilfe unserer Förderer und Spender konnten wir  traditionsgemäß die gemeinsame Inszenierung des TheaterJugendClubs mit dem Schauspielensemble – das Stück „Oleanna“ – sowie den Gerhart-Hauptmann-Theater-Zittau-Preis bezuschussen. Der beschlossene  Anteil für die Ertüchtigung des Inspizientenpultes in Zittau wird im Dezember übergeben.

Ein großer Erfolg für die Mitarbeiter des Gerhart- Hauptmann – Theaters ist, dass die Politik ab 2019 den Weg zurück in den Flächentarif geebnet hat. Durch unsere Anfrage an den Ministerpräsidenten, die viel Resonanz fand, haben auch wir minimalen Anteil daran. Eine drohende Insolvenz ist abgewendet. Aber zur Deckung der künftigen Kosten und zum Erhalt des qualitativ hochwertigen Theaterangebots  sind nun weitere Überlegungen und auch unser aktiver Einsatz erforderlich.  

Wichtig für unsere Arbeit ist, dass dem Verein vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit bestätigt wurde. Ein Höhepunkt des Vereinslebens war die Ausfahrt in das Tom Pauls Theater nach Pirna. Die Theaterjugend war überaus aktiv und an einigen Inszenierungen beteiligt. Nun sind einige Protagonisten auf dem Weg ins Berufsleben und ein Umbruch steht an. Der TheaterSeniorenClub hatte eine erfolgreiche Saison mit dem neuen  Stück erlebt und kann auch von einer Förderung profitieren.

So schauen wir zufrieden zurück und zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf schöne Stunden in unserem Theater!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel