Solidarität mit unserem Theater

Liebe Freunde des Zittauer Theaters,

am 27. März war Welttheatertag. Aber das Gerhart Hauptmann-Theater (GHT) hat – wie alle Kulturstätten – wegen der Corona-Pandemie  geschlossen. Wir vermissen es sehr! In dieser unsicheren Zeit hat der Vorstand den Theaterschaffenden gedankt  und natürlich unsere weitere Unterstützung zugesagt.

Auf der Web-Seite des Theaters können Sie sehen, dass vorerst bis zum 31. Mai alle Vorstellungen abgesagt sind. Was danach wird ist noch  ungewiss. Sicher haben Sie alle schon Karten  für diese Zeit erworben, die man gegen Preisrückzahlung zurückgeben kann.  Mitglieder des Vereins haben angeregt –  unabhängig vom rechtlichen Anspruch – auch über einen Verzicht darauf nachzudenken und so unser Theater zu unterstützen. Die Informationen des GHT zur Erstattung des Kartenpreises sind übrigens zwischenzeitlich  geändert worden und sehen neben der Rückerstattung des Preises  die Annahme  von Gutscheinen und auch die Spende des Kartenwertes vor.  Wir möchten Ihnen das zu bedenken geben. Es ist ein, wenn auch zugegebenermaßen nur kleines, Zeichen der Solidarität mit unserem Theater – aber wenn doch einige mitmachen würden, hilft es bestimmt ein bisschen. Und für unsere Theatermacher, die jetzt zu Hause sein müssen, ist es vielleicht auch eine kleine Aufmunterung, dass sie nach Corona von uns wieder gebraucht werden.

Freuen wir uns darauf, dass sich zu gegebener Zeit  die Vorhänge wieder heben und wir schöne Theatererlebnisse haben können.

Bis dahin kommen Sie gut durch die Krise, bleiben Sie gesund und unserem Theater treu!

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Gedanken zum WELTTHEATERTAG am 27. März 2020

Der Welttheatertag, der 27. März, wird immer wieder mit besonderen Aktivitäten gefeiert. International renommierte Theaterleute werden um „Botschaften“ gebeten, in denen sie sich mit Bedeutung und Wirkung der Bühnenkunst im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Diese Texte werden weltweit verbreitet. Viele Theater überraschen ihre Besucher mit besonderen Vorhaben – doch nicht in diesem Jahr.

In diesem Jahr ist nichts wie sonst! Die Theater und Kulturstätten sind geschlossen, das öffentliche Leben steht still bzw. ist aus der Bahn geworfen. Noch stehen wir am Anfang der Corona-Pandemie, niemand weiß, wie lange die Einschränkungen bestehen werden, welche Auswirkungen das Virus auf die Gesundheit des Einzelnen, auf die Wirtschaft, die Kulturlandschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben haben wird. Vor ein paar Wochen noch haben wir uns das nicht vorstellen können.

In dieser Situation größter Unsicherheit sprechen die „Freunde des Zittauer Theaters“ aus Anlass des Welttheatertages den Künstlern und Mitarbeitern des Gerhart- Hauptmann-Theaters  – insbesondere am Standort Zittau – den Dank für ihre Arbeit aus! Zugleich wünschen wir allen Zuversicht und Erfolg  mit den Bemühungen um den Fortgang der Arbeit.

Die Gründung des Vereins jährt sich im Herbst zum 30. Mal. Auch wir Theaterfreunde müssen von vielen Plänen zum Jubiläum Abstand nehmen. Damals wie heute aber versichern wir, das Theater nach unseren Kräften zu unterstützen. Hoffen wir alle auf einen guten Ausgang und freuen uns auf geöffnete Vorhänge und schöne Theatererlebnisse – wann immer das sein mag. 

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Im Namen des Vorstands

Absage der Jahresversammlung am 25. März 2020

Liebe Theaterfreunde,

der Vorstand hat angesichts der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie und der behördlichen Festlegungen entschieden, die für den 25. März 2020 angekündigte Jahresmitgliederversammlung der „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“ abzusagen. Wir hoffen, die Versammlung zu einem späteren Termin nachholen zu können. 

Beachten Sie bitte die per Brief und Email versandte Bitte um Stellungnahme zu einem Beschluss – Rückmeldefrist 30. März 2020!

Noch ein Hinweis: Die Festveranstaltung zum 30. Jubiläum des Vereins ist für Freitag, den 30. Oktober 2020 19.00 Uhr im Bürgersaal geplant. Die Vorbereitungen laufen, bitte merken Sie sich den Termin vor! Noch weiß aber niemand, ob und wie wir das dann realisieren können. Bleiben wir guter Hoffnung!

Wir wünschen allen Mitgliedern, dass sie gut durch die Krise kommen. Bleiben Sie gesund!

Freundliche Grüße

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende der Freunde des Zittauer Theaters e.V.

Nachtrag: Stammtisch mit Überraschung

Zum ersten Stammtisch im 30. Jahr des Bestehens des Vereins  fanden sich am 4. März 2020 mehr als 20 Theaterfreunde  im Vereinstreff zusammen.

Der neue Dramaturg für Schauspiel  Herr Dr. Urs Ochsner  war zu Gast und gab  uns zunächst interessante Informationen zum Inhalt, zur Entstehungsgeschichte des klassischen Dramas von Johann W. von Goethe und zum mythischen Hintergrund der „Iphigenie auf Tauris“. Dies wurde im moderierten  Gespräch vertieft. Überraschend konnten wir später auch den georgischen Regisseur Data Tavadze begrüßen, der an diesem Tag seine Arbeit in Zittau aufnahm. In einem  interessanten Gespräch (von U. Ochsner  aus dem Englischen gedolmetscht) erfuhren wir  viel über ihn und seine Theaterarbeit in Tiflis und in Deutschland. Vor wenigen Tagen war  Premiere einer Regiearbeit in Berlin und in den nächsten vier Wochen wird er nun  das Stück in Zittau inszenieren. Hier ist er kein Neuer, 2015 hatte sein Stück „Kriegsmutter“ am GHT Uraufführung. Dass unser Schauspiel den inzwischen gefragten und preisgekrönten Regisseur (mehrfach Deutsches Theater  Berlin, Staatsschauspiel Dresden, u.a.) bei knapper Kasse überhaupt verpflichten konnte, liegt sicher auch darin begründet.

Die kurzweilige Veranstaltung, die bei den Teilnehmern Anklang fand,  rankte sich u.a. auch  darum, was Theater in einer zerrissenen Gesellschaft bewirken kann, ob und wie man es mit einer Inszenierung schaffen kann, die klassisch geschulten „Goethekenner“ und das junge Publikum in den Schulvorstellungen zugleich anzusprechen und zu erreichen.  Klar wurde, die Inszenierung muss die Probleme der Zeit aufgreifen und wird nicht starr in historischen Dimensionen verbleiben. Dass die damals neue Waldbühne in Oybin im Juni 1911 just mit diesem Stück eröffnet wurde, das nun 2020 im Spielplan steht, zeigt wie Theater  die klassischen Stoffe immer wieder in aktuellen Situationen hinterfragt.  Wir Zittauer Theaterfreunde sind nun neugierig und  gespannt auf die  Premiere am 4. April 2020. Wir wünschen der Inszenierung Erfolg und ein aufgeschlossenes Publikum!

Erster Stammtisch im Jubiläumsjahr 2020

Am  Mittwoch, dem 04. März 2020, stand uns der neue Dramaturg für Schauspiel  Herr Dr. Urs Ochsner  für Informationen und Gespräche zu der Inszenierung „Iphigenie auf Tauris“   zur Verfügung. Zugleich konnten  wir die Gelegenheit nutzen, seine Person und seine Vorstellungen zur Theaterarbeit in Zittau näher kennen zu lernen.

Der  bekannte Klassiker  von J. W. von Goethe, der sich am antiken Stück von  Euripides orientiert, greift Urfragen der Menschheit auf.  Als  Lehrstoff in den Schulen kann das Drama vor allem jungen Menschen  Einsichten in das Ringen um Humanismus in unmenschlichen Situationen vermitteln. Unter den gegenwärtigen Herausforderungen der Menschheit  ist es aktuell für jedermann.  Man darf gespannt sein, wie das Stück vom Regisseur Data Tavadze  aus Georgien inszeniert wird. Wem der Inhalt und der Sinn des Dramas nicht mehr so geläufig sind, wird beim Stammtisch die notwendigen Informationen erhalten und so gut vorbereitet später die Vorstellung genießen können.

In eigener Sache: Materialsuche!

Liebe Freunde des Zittauer Theaters,

der Vorstand der Zittauer Theaterfreunde bittet Sie  im 30. Jahr des Bestehens um Unterstützung. 

Sie sind vielleicht schon etliche Jahre dabei und  noch viel länger regelmäßiger Besucher des Theaters?  Da sammelt sich so manches an: Programmhefte, Festschriften, Fotos  u.a. Erinnerungen an die gespielten Stücke und Veranstaltungen. Sicher ist das Eine oder Andere schon längst  Aufräumarbeiten zum Opfer gefallen, musste bei einem Umzug weichen. Wenn Sie solches planen, geben Sie die Dinge lieber uns!

Wir wollen im Verein beginnen bzw. fortfahren, diese Dokumente, Erinnerungen, Fotos, Fakten usw. zu sammeln und zu gegebener Zeit aufzubereiten.   Es geht uns natürlich in erster Linie um die Geschichte des Theaters selbst, die so sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. Neben den Inszenierungen und Spielplänen sind v.a. die Menschen,  die Künstler des verschiedenen Genres, die Regisseure, die   Intendanten  u.a. Beteiligten im schöpferischen Prozess von Interesse. Außerdem suchen wir Dokumente und Erinnerungen  aus der Vereinsgeschichte seit 1990, insbesondere aus den Anfangsjahren.

Vielleicht  sind Sie auch interessiert und bereit, in den nächsten Jahren an der Ordnung und Aufbereitung sowie weiteren Recherchen mitzuwirken? Melden Sie sich bei uns!

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. (E-Mail: theaterfreunde-zittau@gmx.de oder per Post)

Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Vorsitzende
Freunde des Zittauer Theaters e.V.
Lessingstraße2, 02763 Zittau

Und demnächst wieder einmal ins Theater…

Liebe Theaterfreunde,

nun sind wir schon in der Mitte der Spielzeit 2019/20 angelangt. Einiges ist schon Geschichte, die Komödie, das schöne Weihnachtsmärchen, die  Konzerte und die Kabaretttage. Andere Höhepunkte warten noch auf uns Theatergänger.

Wer das Musical „Lola Blau“ von Georg Kreisler für eine Schauspielerin noch nicht gesehen hat, hat in Zittau nur noch zwei Mal die Gelegenheit, ab Mai ist es dann auch in Görlitz zu sehen. Die Reaktionen  auf das Stück mit Tiefgang und die Interpretation durch Maria Weber und den Pianisten Martin Hybler sind überwiegend positiv. Verbringen Sie wieder einmal einen nachdenklichen und zugleich anregenden Abend im Theaterfoyer!  „Die Anarchistin“ ist lt. Plan nur noch ein Mal  am 3. April zu erleben. Nicht so viele Zuschauer stellen sich dem anspruchsvollen Stück in der Studiobühne. Wer es aber tut, wird vom Thema und vom Spiel von Sabine Krug und Renate Schneider eingenommen und belohnt sie mit langem Beifall. Ansätze zum Nachdenken über die Rolle von Strafe, Reue, Gnade und Schutzbedürfnis der Gesellschaft gibt das Stück in Zeiten von Terrorismus und NSU auf jeden Fall.

Nun läuft gerade die „Heiße Ecke“ und sicher hat es sich schon herum gesprochen, dass das Reeperbahn-Musical einfallsreich inszeniert ist und die 9 beteiligten Schauspieler in 40 Rollen schlüpfen und sich richtig „ins Zeug legen“. Das ständige Umkleiden als ein Prinzip der Inszenierung  ist eine logistische Leistung – auch für die Helfer hinter den Kulissen. Man sollte ihnen mal einen Extradank aussprechen!  Auf jeden Fall ist es sehenswert und unterhaltsam, auch wenn es m.E.  in der musikalischen Qualität nicht an „Cabaret“ und  „Der kleine Horrorladen“ heranreicht.

In diesen Tagen hat das von Grzegorz Stosz geschriebene und  in Kooperation mit dem Psychoteatr Wroclaw realisierte Stück „Mothers“ Uraufführung, worin die psychischen Folgen eines kindlichen Traumas verarbeitet werden. Es sind zunächst nur wenige Termine dieses experimentellen Theaterabends in  zwei Sprachen und mit Musik geplant. Für David Thomas Pawlak lag die Herausforderung v.a. darin, die polnischen Texte zu lernen und zu sprechen,  wobei in den Proben englisch gesprochen wurde, bekannte er in der Matinee.

Am 29. Februar wird im Foyer die neue mobile Produktion „Es ist, was nicht war“ Premiere feiern. Es  widmet sich dem Thema häusliche Gewalt, während das letzte z.B. die Drogenproblematik verarbeitete. Die Aufführung  kann von den Schulen gebucht werden, die Beteiligten spielen dann z.B. im Klassenzimmer.  Begleitet wird das Stück von betreuenden Fachleuten. Ich bin froh, dass unser  Schauspiel  solche Angebote entwickeln und  ernste Themen  mit spielerischen Mitteln an die jungen Menschen ab 12 Jahren herantragen kann. Man wird sehen, wie es angenommen wird.

Die gemeinsame Inszenierung des TheaterJugenClubs mit dem Ensemble ist in diesem Jahr in Kooperation  mit den Städtischen Museen im Projekt „entKommen“ der Flüchtlingsproblematik gewidmet. Patricia Hachtel hat die Regie der Adaption des  fiktiven Romans „Endland“ von Martin Schäuble übernommen. Man darf gespannt sein, zumal 13 junge Akteure und 5 Ensemblemitglieder mitwirken. Zur Premiere am 14. März wird es ein Podiumsgespräch mit dem Autor geben.

Vielleicht ist aber auch das Tanzstück „Wunderland“ etwas für sie? Einfallsreich ist die Tanzcompany auf jeden Fall und hat viele junge Fans in Görlitz. Es gibt nur wenige Vorstellungen in Zittau!

Ein Blick in den Spielplan von Görlitz lohnt auf jeden Fall: Die Oper „Tosca“ hat Premiere und geht dann bald nach Bautzen. Im  April gibt es dann die letzte Inszenierung von Klaus Arauner  die Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Brecht und Weill. Nichts wie hin, sie kommt nicht nach Zittau!

 Noch ein Tipp: Am 28. März ist der Aktionstag für die Sommertheatersaison. Sichern Sie sich ihre Karten!  

Ihre Prof. Dr. Bärbel Fliegel

Einladung zum Stammtisch der Zittauer Theaterfreunde

Der Vorstand  der “Freunde des Zittauer Theaters e.V. “ lädt herzlich zum  ersten Stammtisch im Jubiläumsjahr 2020 ein!

Am  Mittwoch, dem 04. März 2020, ab 18.30 Uhr wird uns der neue Dramaturg für Schauspiel  Herr Dr. Urs Ochsner  für Informationen und Gespräche zu der Inszenierung „Iphigenie auf Tauris“   zur Verfügung stehen. Zugleich wollen  wir die Gelegenheit nutzen, seine Person und seine Vorstellungen zur Theaterarbeit in Zittau näher kennen zu lernen.

Wir setzen damit den Reigen  der Veranstaltungen fort, die sich einer Inszenierung des Zittauer Schauspiels näher widmen und  deren Entstehung  begleiten. So  wollen wir unseren Mitgliedern und interessierten Gästen die Möglichkeit geben, tiefere Einblicke  in die Theaterarbeit zu erlangen und mit den Theaterschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Der  bekannte Klassiker  von J. W. von Goethe, der sich am antiken Stück von  Euripides orientiert, greift Urfragen der Menschheit auf.  Als  Lehrstoff in den Schulen kann das Drama vor allem jungen Menschen  Einsichten in das Ringen um Humanismus in unmenschlichen Situationen vermitteln. Unter den gegenwärtigen Herausforderungen der Menschheit  ist es aktuell für jedermann.  Man darf gespannt sein, wie das Stück vom Regisseur Data Tavadze  aus Georgien inszeniert wird. Wem der Inhalt und der Sinn des Dramas nicht mehr so geläufig sind, wird beim Stammtisch die notwendigen Informationen erhalten und so gut vorbereitet später die Vorstellung genießen können.

Die Veranstaltung findet in lockerer Atmosphäre im Vereinstreff Lessingstraße 2 in Zittau statt (Zugang ab 18.00 Uhr vom Ring). Getränke und ein  Snack stehen  gegen einen kleinen Obolus in die Kasse des Vertrauens zur Verfügung. Gern können auch interessierte Freunde und Bekannte mitgebracht werden!

Für eine bessere Planung bitten wir um eine  Anmeldung per E-Mail theaterfreunde-zittau@gmx.de.

Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

besinnliche und friedliche Weihnachten

Der Vorstand des Vereins „Freunde des Zittauer Theaters e.V.“ wünscht allen Mitgliedern und Spendern ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2020!

Liebe Freunde des Zittauer Theaters,
nach unserer schönen Weihnachtsfeier mit einigen Überraschungen im Dresdner Hof ist nun auch Zeit und Gelegenheit für einen kurzen Rückblick auf Geleistetes und die Vorschau auf Kommendes.
Wir haben unser Gerhart- Hauptmann-Theater im Jahr 2019 wieder gezielt unterstützen können, sowohl mit Beiträgen zur Finanzierung von Inszenierungen als auch mit Aktionen zur Werbung von Zuschauern und zur Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Theater. Das alles ist nur durch Sie – die Mitglieder und Spender unseres Vereins – möglich. Vielen Dank für Ihre Mitgliedschaft, Ihre Spenden und tatkräftige Unterstützung!
Unser Dank gilt auch den Theaterschaffenden für die schönen Erlebnisse, die sie den Zuschauern aller Altersstufen verschafft haben. Momentan ist es die Geschichte von „Pinocchio“, die Jung und Alt verzaubert. Es ist nicht zu übersehen, dass das oft kräftezehrend für das Ensemble und die Mitarbeiter hinter den Kulissen ist. Wissen wir als Publikum den immensen Einsatz immer zu schätzen? Wer weiß, wie knapp die Mittel für eine Inszenierung sind, kann nur den Hut ziehen, was dann doch daraus gemacht wird. Wir tragen gern mit dazu bei, eine Inszenierung zu unterstützen oder eine Aufwertung zu ermöglichen, wie eben jüngst beim Weihnachtsmärchen.
Die Zukunft ist nicht sorgenfrei. Die finanzielle Sicherung des Theaters ist nicht langfristig geklärt, die Strukturdebatte wird schärfer geführt werden. Die Tatsache, dass noch kein Generalintendant gefunden ist, verbessert die Situation in dieser schwierigen Phase nicht. Und aktuell erreicht uns die Nachricht vom frühzeitigen Aus der Zittauer Kulturhauptstadtbewerbung.

Wir Theaterfreunde sind gefragt, mit unseren bescheidenen Mitteln zum Erhalt und zur Stärkung der Position des Theaters beizutragen. Die einfachste Aufgabe ist: Werben Sie für den Besuch im Theater in Zittau, aber auch in Görlitz und auf den Spielstätten des Sommertheaters! Sprechen Sie über die schönen Erlebnisse und guten Erfahrungen mit Ihrer Familie, Freunden, Nachbarn. Und wenn es einmal nicht so gefallen hat, lassen Sie zu, dass jeder sich sein eigenes Bild macht.
Auch in dieser Spielzeit wird der Verein mit dem neuen Dramaturgen Dr. Urs Ochsner eine Inszenierung in der Entstehung begleiten und so helfen, das Verständnis für die Prozesse am Theater zu schärfen. Die Vorstellung neuer Ensemblemitglieder in den traditionellen Stammtischen ist ebenso geplant. Sie sind herzlich eingeladen und bringen Sie am besten noch interessierte Bekannte mit! Der Verein braucht weitere, tatkräftige Mitglieder und auch finanzkräftige Spender.
Im Jahr 2020 werden wir Zittauer Theaterfreunde 30 Jahre alt! Bleiben Sie schön neugierig, was wir uns noch so einfallen lassen, kommen Sie gern auf den Vorstand mit Ihren Wünschen und Vorschlägen zu! Und bitte im Kalender vormerken: Am 25. März ist die Jahresversammlung.
Zunächst aber wünsche ich allen noch eine schöne, genussreiche Adventzeit, frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2020!
Wir sehen uns – in unserem Theater!

Ihre
Prof. Dr. Bärbel Fliegel
Vorsitzende

Rentier Lasse, der Weihnachtsmann und die Zittauer Theaterfreunde

All dies kam zur diesjährigen Weihnachtsfeier der „Freunde des Zittauer Theaters“ im Dresdner Hof zusammen.

Lasse und der „falsche“ Weihnachtsmann

Dieses Jahr will Lasse Weihnachten bei seiner Herde verbringen und macht sich wieder auf den Weg in den hohen Norden. Einen Zwischenstopp legte er bei uns ein und berichtete von den Bäumen, die sich mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter auseinandersetzen müssen. Dies sorgte für Heiterkeit in unseren Reihen, Lasse gute Reise wünschen wir.

Auch der Weihnachtsmann erschien. Hocherzürnt musste er mit unserem Vereinsmitglied Jan schimpfen. Dieser hatte sich angemaßt sich als Weihnachtsmann zu verkleiden und Geschenke zu verteilen. Da Einsicht herrschte, blieb die Rute im Sack und der Weihnachtsmann bedankte sich für unser Engagement für unser Zittauer Theater.

der echte Weihnachtsmann

Ein schöner Abend, bei dem wir auch ein neues Mitglied in unseren Reihen begrüßen konnten.

Ihnen wünschen wir eine schöne Adventzeit, frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2020!